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House

Johannes Heils neues Album “Loving” erscheint am 30. August auf Cocoon

Category: Music / Reviews

Vier lange Jahre sind seit Johannes Heils Album “Freaks R Us” auf Playhouse vergangen. In der Zwischenzeit hat er zwar das Produzieren nicht eingestellt, aber die Zahl seiner Veröffentlichungen stand eher dem momentan noch immer andauernden Trend gegenüber, durch einen immensen Output Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

An dieser Stelle könnte man durchaus die Phrasen dreschen und von Qualität statt Quantität sprechen, denn mit seinem Ende August auf Cocoon erscheinenden Albun Loving ist Heil ein gradliniges und konsistentes Album gelungen, das sich vom technoiden Vorgänger recht deutlich unterscheidet, ohne die Tanzbarkeit als roten Faden in Frage zu stellen.

Dabei bleibt er seinem eigenen musikalischen Ansatz treu und bewegt sich nach eigenen Angaben zwischen “den Ursprüngen der elektronischen Tanzmusik zwischen Modern Detroit, Hightech-Soul und House.” Jedoch greift er aktuelle Tendenzen wie die Hinwendung zu Deepness und einer gewissen Verspieltheit auf und integriert so die moderne elektronische Tanzmusik als Referenz in sein musikalisches Gesamtkunstwerk. Wie zu erwarten: ein brillant produziertes Album des Hessen.

“Loving” erscheint am 30. August auf Cocoon.

Tracklist:

1 Hallelujah
2 All Is One
3 The Ace
4 Seeded
5 To The Groove
6 Big City Nights
7 Glockenspiel
8 Freedom Of Heart
9 A Holo Static
10 Twentythree

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18. Februar/Berlin: HOME #4 @ WMF

Category: Events

Jeden ersten Donnerstag im Monat veranstalten Alex Barck (Jazzanova) und Dirk Rumpff (OFFtrack) in Kooperation mit dem Motto Berlin Store, einem gut sortierten Magazin- und Prinzerzeugnis-Laden im Herzen Berlin-Kreuzbergs, die Partyreihe HOME im WMF. Dort gibt es keine musikalische Grenzen, denn es geht um die Bloßheit der Musik und ein guter Tune ist eben ein guter Tune.

Und so erstreckt sich das Spektrum des Gespielten von obskuren 90er-HipHop-Platten über fröhlichen Boogie bis hin zu aktuellem House. Im Februar ist Christian Prommer zu Gast und hingehen lohnt sich, denn HOME ist immer eine willkommene Alternative zum musikalischen Einheitsbrei, den man in Berliner Clubs doch des öfteren serviert bekommt.

HOME #4
18. Februar
22 Uhr

WMF
Klosterstr. 44
10179 Berlin

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Ninca Leece - There Is No One Else When I Lay Down And Dream

Category: Music

Mehr als drei Jahre lang war die charmante junge Dame aus Rennes, Frankreich nun on the road. Von hiesigen Festivalbühnen bis in die Nachtclubs Chinas führten sie ihre Reisen - und immer war da dieses unfertige Album mit im Gepäck.

Doch als dann schließlich das neugegründete Bureau B aus dem Hause Tapete auf der Matte stand, kam doch noch alles zusammen. Ihr “Leece-Laboratorium”, wie sie es nennt, sprühte vor lauter Clicks & Cuts und es entstanden ihre gefrickelten und doch klaren Harmonien. Leece, die alle Songs selbst schreibt, einspielt und arrangiert, schreckt dabei trotzdem nicht vor minimalerem House zurück, was ihren Songs nur gut tut. “It’s about glitchiness, quirkiness, sexiness”, sagt sie selbst über ihr Album There Is No One Else When I Lay Down And Dream, welches unter anderem auch mit ihrer Version von The Cures “Lovesong” überrascht. Weitere Infos zu ihren Kollaborationen sowie ihren Plänen für die nahe Zukunft findet ihr in diesem Interview des Kalooga Magazines:

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Mode nun auch von Hed Kandi

Category: Lifestyle

Nachdem die DJ-Superstars DJ Hell, Ellen Allien oder Richie Hawtin sich bereits in der Modewelt ausprobieren, tut es ihnen das Hochglanz-House-Label Hed Kandi jetzt gleich. Es scheint endgültig ein Trend geworden zu sein, sich als Musiker auch in diesem Bereich kreativ auszutoben.

Hed Kandi, die sich selbst als “The world´s most glamorous music and lifestyle brand” bezeichnen, haben ihr Motto mit Hilfe von Miss Selfridge umzusetzen versucht. Inspiriert wurde die Kollektion von den Hed Kandi-Illustrationen, die das Label auf den ersten Blick unverwechselbar machen. Entstanden sind zehn Kleider, deren Schnitte leicht variieren, die aber um so mehr durch knallige Prints auffallen. Es lässt sich nicht leugnen, dass man irgendwie an Barbie in den Achtzigern erinnert wird…

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Interview mit Tony Lionni: “Was ist das Leben ohne ein bisschen Risiko?”

Category: Music

Geboren in Liverpool, aufgewachsen in Manchester, lebt der DJ und Produzent Tony Lionni (37) nun nach sechs Jahren Spanienaufenthalt in Berlin. Sein Oldschool-Housetrack „Found A Place“ (Ostgut, Berghain 03, Part 1) verzückt gerade europaweit die Tanzwütigen in den Clubs und steht damit unter Anderem an der Spitze der Groove-Charts.

Du wohnst seit kurzem in Berlin und hast bereits mit vielen renommierten Labels wie Mule, Wave Music und Freerange zusammengearbeitet. Deine letzte Veröffentlichung „Found A Place“ schlägt in Deutschland ein wie eine Bombe. Hast du in Berlin deinen Platz gefunden?

Ich bin ja erst seit einem Monat hier, aber Berlin fühlt sich schon sehr nach einem Zuhause an. Vor allem im Hinblick auf die Musik. Für mich ist die Stadt mehr als alles andere eine Homebase, von der aus ich mit den verschiedensten Musikern aus aller Welt zusammen arbeiten kann. Mir gefällt das Bohème-Gefühl der Stadt und die Freiräume. Damit meine ich nicht nur die Musik. Die Stadt erfüllt mich kulturell in vielerlei Hinsicht: Durch Kunst, Mode und das Gefühl, hier frei denken zu können.

Wie wichtig ist es dir vor Ort in einem Netzwerk von Musikern eingebunden zu sein?

Dass ich jetzt in Berlin bin, ist auf jeden Fall wichtig. Es hat meiner Kariere einen Kickstart verpasst. Es gibt hier einfach die besten Clubs und die besten Musiker der Welt. Wie sagt man so schön: „Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg.“ Es hat absolut Sinn gemacht, hierher zu kommen.

Denkst du, dass die Stadt deine Musik beeinflussen kann?

Möglicherweise… Mehr als die Stadt beeinflussen mich die Menschen, von denen ich umgeben bin. Momentan mixe ich mit einigen Jungs aus Detroit, die hier schon länger leben. Meine Musik ist definitiv von Detroit beeinflusst. Vielleicht kann man sagen, dass sie wie ein Detroit-Sound der Zukunft klingt.

Wie kam deine Veröffentlichung bei dem Berghain-Label Ostgut zustande?

Ich war bereits vor der Veröffentlichung mit Len Faki befreundet. Ich war schon immer ein großer Fan von seiner Musik und hatte ihn dann kontaktiert. Er hatte mitbekommen, dass ich Tracks bei Wave Music veröffentlicht habe, zu denen er auch eine Kritik geschrieben hat. Danach hat er mir das Angebot gemacht, eine Platte auf seinem Label Len Series zu veröffentlichen, was ich im September gemacht habe. Der Track kam im Berliner Umfeld von Len gut an. Was für mich natürlich toll war.
Daraus entwickelte sich eine Freundschaft zu Len und ein intensiverer Kontakt zur Berliner Szene. Irgendwann hat er mir dann erzählt, dass er die nächste Berghain-Compilation mixt und mich gefragt, ob ich einen Track dazusteuern möchte. Er hat sich für„Found A Place“ entschieden. Den Track hatte ich nach einer schwierigen Zeit in Barcelona geschrieben. Ich war für kurze Zeit ohne feste Unterkunft. Als ich dann glücklicherweise wieder eine Wohnung gefunden hatte, schrieb ich den Track. Ich war sehr überrascht, dass sich Len den Song ausgesucht hat, da die Compilation zu 80-90 % aus Techno-Stücken besteht. „Found A Place“ klingt eher wie ein House-Track aus den 90ern. Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat.

Auf welchen deiner Tracks bist du besonders stolz, welcher bedeutet dir persönlich am meisten?

Einer meiner persönlich wichtigsten Tracks ist ein Remix, den ich für jemanden aus Japan gemacht habe: Kuniyuki Takahashi, dessen Musik ich sehr liebe. Er schreibt Tracks für ein Label aus Tokio, Mule Musiq, bei dem ich auch veröffentlicht habe. Als mich der Label- Besitzer fragte, ob ich einen Kuniyuki-Track mixen möchte, konnte ich es erst nicht glauben und hätte fast einen Herzinfarkt bekommen… Es war nicht einfach, den Track „Birds“ zu mixen, denn ich stand unter Druck, weil ich mich so geehrt fühlte. Als ich realisierte, dass der Track auf einer Compilation neben so großen Namen wie Henrik Schwarz erscheint, war der Druck natürlich noch größer. Aber selbstredend auch die Freude.

Mit wem würdest du gerne mal zusammenarbeiten? Und warum?

Mit Theo Parrish. Meiner Meinung nach ist die europäische elektronische Musik, die in den letzten acht bis zehn Jahren erschienen ist, stark von Theo Parrish beeinflusst. Gewissermaßen eine Fortführung seines Sounds mit europäischen Elementen. Er gehört neben Ron Trent und Kerri Chandler zu den Musikern, die mich am meisten beeinflusst haben. Aber im Moment arbeite ich mit so unglaublich tollen Menschen, dass ich in der Hinsicht sehr zufrieden bin.

Welche Musik hat dich geprägt?

Die Musik, die mich geprägt hat, ist Soul und Hip Hop; eigentlich aber jede Musik, jeder Sound… Ich habe Musik immer geliebt und studiert. Ich wollte meine Musik beitragen, weil ich das Gefühl hatte, etwas zurück geben, und etwas Individuelles ausdrücken, zu können.

Welchen Ratschlag würdest du jungen Künstler geben, welche Fehler sollten sie vermeiden?

Macht eure Hausaufgaben. Man muss sich Zeit nehmen zuzuhören. Nehmt euch die Zeit, vielen verschiedenen Musikstilen zuzuhören und bleibt offen für alles. Guckt euch Kunstwerke an, alles was einen inspirieren kann. Und unterschreibt nicht den ersten Plattenvertrag, den ihr angeboten bekommt. Egal wie groß und erfolgreich das Label ist. Gebt eure Musik nicht kostenlos her. Seid so unabhängig wie nur möglich. Macht selber, was ihr selber machen könnt, damit ihr und eure Musik keinem anderen gehört.

In Berlin hört man nach minimalen Jahren wieder vermehrt Disco und House in den Clubs. Denkst du, dass der Trend deiner Musik mehr Aufmerksamkeit schenkt?

Sicherlich. Ich hoffe wirklich, dass es mit Minimal nun vorbei ist. Minimal hat der Musik die Seele und die Kreativität geraubt. Fast jeder, der ein billiges Musikprogramm besitzt, konnte ein „Plink Plonk Plink Plonk…“ komponieren. Zusätzlich musste man sich nur noch die Haare asymmetrisch schneiden und enge Jeans anziehen….. das reichte manchmal aus, um einen Hit zu haben. Bei vielen fehlt mir der eigene Stil. Ich kann da nur sagen: „Don´t try to be fucking popular!“ Achtet mehr auf die Musik.

Du bist Produzent und legst nun auch regelmäßig im DJ-Olymp Berghain auf. Alles im allen ist deine DJ-Präsenz eher zurückhaltend. Wie kommt das, das man dich nicht regelmäßiger hinter den Plattentellern sieht?

Du musst ein guter DJ sein, um zu verstehen, was Leute wirklich zum Tanzen bringt. Aber ich bin einfach glücklich damit, zu Hause im Studio zu sein. Ich bin ein Mensch, der sich gerne zurückzieht. Ich bin gerne mit Musik alleine in meiner Wohnung. So war das immer schon. Aber natürlich lege ich auch auf. Nicht zuletzt, um mein Essen auf den Tisch zu bekommen. Von Plattenveröffentlichungen allein lässt es sich schlecht leben.

Gutes Stichwort. Du bist 37 Jahre alt. Machst du dir manchmal Gedanken, was in den nächsten Jahren aus dir wird?

Ach, Scheiß drauf. Ich sehe immer noch gut aus! (lacht). Es gibt genug DJs und Produzenten, die um die 40 Jahre und aufwärts sind und immer noch rocken. Die eine unglaubliche Energie haben, wenn sie in den Clubs unterwegs sind. Ich für meinen Teil werde in Clubs gehen, solange es sie gibt. Außerdem muss ich was Kreatives machen, sonst kann ich gleich aus dem Fenster springen. Was ist das Leben ohne ein bisschen Risiko?

Foto: Tina Linster

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Pierce & Jerl “Amourette” EP (Get Physical)

Category: Music / Reviews

Die Kölner Pierce & Jerl, aka Jens Lissat und Pierce Treude, veröffentlichen Ende Mai ihre neue Amourette EP und geben damit einen Vorgeschmack auf den schon fast vor der Türe stehenden Sommer…

“Amourette” im Original Mix ist ein deutlich von Latin-Beats beeinflusster House-Track. Die ungewöhnlichen, wie aus den 60er Jahren klingenden weiblichen Vocals geben dem Ganzen einen extravaganten Touch. Im Remix kommen zudem männliche Vocal-Snippets hinzu und die Bassline zieht sich deutlich pumpender durch das gesamte Stück.
Bei “Brazilique” haben sich die beiden dann erneut von Latin-Musik inspirieren lassen, passenderweise ist der Track mit portugiesischen Vocals besetzt worden.

Amourette erscheint am 27. Mai bei Get Physical.

Tracklist:
A1 Amourette (Original Mix)
A2 Amourette (M. in Remix)
B Brazilique (Original Mix)

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DJ T - The Inner Jukebox erscheint Ende Juni

Category: Music

Get-Physical-Mitgründer und Groove-Vater DJ T bringt Ende Juni sein lange erwartetes zweites Album auf den Markt. Vier Jahre hat Thomas Koch sich mit dem Nachfolge für “Boogie Playground” Zeit gelassen und sich von den guten alten Zeiten, aber auch dem modernen Klang des Clubs beeinflussen lassen.

Zusammen mit Thomas Schumacher als Produzent hat er seinen idealen House-Entwurf umgesetzt und sich nicht nur auf den kurzen Effekt beschränkt, sondern auch durchdachte Nachhaltigkeit im Sinne des Hörgenusses zum Programm gemacht. “The Inner Jukebox” erscheint am 26. Juni auf Get Physical.

Tracklist:

1 The Inner Jukebox
2 Dis
3 Gorilla Hug
4 Bateria
5 Mr. Piano Hands
6 Lit From Within
7 Rituality
8 Switch
9 Shine On
10 Weirdo
11 To The Drum

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Neuer Track von DJ Koze zum freien Download

Category: Downloads / Music

DJ Koze kümmert sich mal wieder rührend um seine Fans. Direkt nach der just veröffentlichten Compilation “Reincarnations- The Remix Chapter 2001-2009″, setzt DJ Koze wieder einen drauf und verschenkt den brandneuen Track “The Spitzer Group”.

“The Spitzer Group” gibt es beim Little White Earbuds gratis zum Download. Der Track besticht durch seine wahnsinnigen Percussion-Breaks und den subtilen Bass, verpackt in der bekannten cosy Koze-Art. Zusätzlich hören wir, wie uns eine großartig verrückte Stimme befiehlt: “drift away”. Nichts leichter als das.

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