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Johannes Heils neues Album “Loving” erscheint am 30. August auf Cocoon

Category: Music / Reviews

Vier lange Jahre sind seit Johannes Heils Album “Freaks R Us” auf Playhouse vergangen. In der Zwischenzeit hat er zwar das Produzieren nicht eingestellt, aber die Zahl seiner Veröffentlichungen stand eher dem momentan noch immer andauernden Trend gegenüber, durch einen immensen Output Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

An dieser Stelle könnte man durchaus die Phrasen dreschen und von Qualität statt Quantität sprechen, denn mit seinem Ende August auf Cocoon erscheinenden Albun Loving ist Heil ein gradliniges und konsistentes Album gelungen, das sich vom technoiden Vorgänger recht deutlich unterscheidet, ohne die Tanzbarkeit als roten Faden in Frage zu stellen.

Dabei bleibt er seinem eigenen musikalischen Ansatz treu und bewegt sich nach eigenen Angaben zwischen “den Ursprüngen der elektronischen Tanzmusik zwischen Modern Detroit, Hightech-Soul und House.” Jedoch greift er aktuelle Tendenzen wie die Hinwendung zu Deepness und einer gewissen Verspieltheit auf und integriert so die moderne elektronische Tanzmusik als Referenz in sein musikalisches Gesamtkunstwerk. Wie zu erwarten: ein brillant produziertes Album des Hessen.

“Loving” erscheint am 30. August auf Cocoon.

Tracklist:

1 Hallelujah
2 All Is One
3 The Ace
4 Seeded
5 To The Groove
6 Big City Nights
7 Glockenspiel
8 Freedom Of Heart
9 A Holo Static
10 Twentythree

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Die c/o pop in 14 Minuten

Category: Events / Music / Reviews

Wie könnte man sich einen besseren Eindruck der diesjährigen c/o pop verschaffen, als sich Elenko Elenkovs Video-Montage anzusehen? Der seit 2009 bestehenden Tradition folgend, hat Elenko wieder eine wunderschöne Zusammenfassung gedreht.

Wenn ihr einen Eindruck dieser Techno-durchdrungenen Tage bekommen möchtet oder einfach mal ein bischen in das Festival hineinschnuppern wollt, können wir euch diesen Clip wärmstens empfehlen. Es war eine ganz besondere Woche: die Kompakt 3000 Party, das Walls Konzert, Open-Air-Parties und natürlich der unvergessliche Sieg Deutschlands über England im Rahmen der WM.

Erlebt die c/o pop in 14 Minuten:

C/O POP 2010 from Elenko Elenkov on Vimeo.

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Die Video-Highlights vom Electronic Beats Festival in Köln

Category: Events / Reviews

Es ist einiges passiert beim Electronic Beats Festival in Köln am 20. Mai. Einige herausragende Künstler haben in dieser Nacht den Weg auf unsere Bühne gefunden, so dass das E-Werk einige Mühe hatte, all die begeisterten Fans unterzubringen. Falls du da warst, wirst du wissen wovon wir sprechen!

Wir begrüßten die schwedische Pop-Sensation Little Dragon sowie Miike Snow, außerdem Turboweekend aus Norwegen, die genau wußten wie man synthetischen Funk-Pop an den Mann bringt. Kele, Frontmann der britischen Band Bloc Party, trat bei uns im Solo-Modus auf, das deutsche Elektro-Trio Moderat begeisterte, und um die Nacht abzurunden, jagten die Party-Einheizer Major Lazer die Crowd durchs Dach!

Gleich hier unten könnt ihr euch ein paar Video-Highlights ansehen, die komplette Auswahl an Videos zum Electronic Beats Festival in Köln findet ihr natürlich auf Electronic Beats TV.






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Trackback: Gewinne ein Ticket zur Creators Project-Konferenz in London - electronicbeats blog

[...] wird ebenfalls Diplo, einer Hälfte des Major Lazor Duos, die kürzlich auf dem Electronic Beats Festival in Köln das E-Werk zum beben gebracht [...]

Trackback: Gewinne Tickets zur Creators-Project-Konferenz in London - electronicbeats blog

[...] wird ebenfalls Diplo, einer Hälfte des Duos Major Lazer, die kürzlich auf dem Electronic Beats Festival in Köln das E-Werk zum Beben gebracht haben. Hier sein Video im Rahmen des Creators [...]

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Rückblick Electronic Beats Festival Köln

Category: Events / Reviews

Mit einem fulminaten Spektakel machte am gestrigen Abend das Electronic Beats Festival Halt in Köln. Im bis zur Decke mit einem gut gelaunten Publikum gefüllten E-Werk begeisterten Little Dragon, Turboweekend, Miike Snow, Kele, Moderat und Major Lazer ihre Fans.

Einleitend verzauberten Little Dragon das Kölner Publikum mit ihren verträumten Klängen. Die schwedische Formation die so einen einzigartigen Sound hat, dass es schwer ist sie in eine Schublade zu stecken, zog vor allem durch ihre wundervolle und sehr charismatische Sängerin Yukimi alle Blicke auf sich.

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Mit Turboweekend wurde es Synthie-lastiger auf der Electronic Beats Bühne. Sie rückte erst in letzter Minute ins Line-Up. In Graz und Prag haben sie uns so beeindruckt, dass wir das dänische Power-Pop-Trio auch in Köln unbedingt auf der Bühne haben wollten. Der Saal war bereits gut gefüllt, als die Dänen ihr rockige Show darboten. Mit ihren Hits “Trouble Is“, “Holiday“ oder “Something or Nothing“ aus dem Erfolgsalbum Ghost Of A Chance wurde dem Publikum ordentlich eingeheizt. Damit bewiesen Turboweekend, dass sie - auch wenn der Name anderes vermuten lässt - bereits an einem Donnerstag Vollgas geben können…

turboweekend-eb-festival-koln

Miike Snow trat mit seiner Band in mysteriösen weißen Masken auf. Der Effekt wirkte und schnell wurde klar, dass diese Band etwas Außergewöhnliches ist. Der äußert talentierte und mit einer extrem guten Live-Stimme gesegnete Sänger, punktete mit wundervollen Songs wie “Black & Blue” und verträumten Visuals. Als dann die Masken abgenommen wurden, entwickelte sich die Show zu einem härteren, Rock- und Elektro-Moment.

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Eine große Ehre für uns war die Live-Premiere von Kele als Solokünstler. Daher waren wir sehr gespannt, wie der Bloc-Party-Frontmann sich alleine auf der Bühne machen würde. Auch hier wurden unsere Erwartungen noch überboten. Kele wollte es wissen und begrüßte seine Crowd mit den Worten: Let’s get this party started. Sein Mix aus Indierock und Electro riss die Halle mit und mit einer perfekten Live-Show zeigte er, dass er sich vollkommen von Bloc Party gelöst hat und nun sein eigenes Ding macht. Kele selbst war auch begeistert: “Electronic Beats was a right love!”

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Unsere Lieblingsgäste auf dem Electronic Beats Festival, Moderat, durften wir auch in Köln wieder begrüßen. Als Höhepunkt des Abends gehandelt, enttäuschten die drei Berliner Künstler das Publikum natürlich nicht. Ihre dubsteppigen Tunes griffen die Stimmung des Publikums auf. Mit ihrer eindrucksvolle Bühnenshow und den Visuals der Pfadfinderei erreichte die Stimmung langsam ihren Höhepunkt.

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Doch wie das bei guten Partys leider so oft ist: die Zeit verging wie im Fluge und Major Lazer kamen mit Tänzerinnen und aufblasbaren Märchenwesen auf die Bühne. Ermüdungserscheinungen konnten bei solch einer extatischen Performance jedoch nicht im Publikum aufkommen: Ghetto-Basslines, gebrochene Beats und Ravehörner ließen den Club in den nächsten zwei Stunden völlig durchdrehen, Major Lazer holten sich sogar noch Unterstützung von einigen Kölner Mädels aus den tanzenden Reihen auf die Bühne. Das Auditiorium dankte es mit wildem Getanze und Standing Ovations am Ende des Sets.

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Ein wundervoller Abend in Köln. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal mit euch!

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CocoRosie - Grey Oceans (Transmissions/Rough Trade)

Category: Music / Reviews

Was haben potthässliche Plattencovers, eine Sammlung kurioser Instrumente und zauberhaft verträumte Melodien gemeinsam? Genau, alles Geheimwaffen von CocoRosie.

Die amerikanische Band, bestehend aus den beiden Schwestern Bianca und Sierra Casady, schockierte die Musikwelt bereits in der Vergangenheit mit ihren „mutigen“ Plattencovers. Wir erinnern uns etwa an das 2005 erschienene Album „Noah’s Ark“, dessen Frontseite ein geschmackloser Einhorn-Gang-Bang, bei dem sich eines der armen Tiere gleich noch die Seele aus dem Leib kotzt, zierte. Auch die Gestaltung des aktuellen LPs „Grey Oceans“ ist missraten. Diesmal nicht etwa wegen dem Sujet, sondern wegen der Umsetzung. Umso fragwürdiger ist es also, wieso uns die beiden Schwestern gleich mit zwei Covers – je eins für CD und Vinyl – beglücken.

Nun, es spricht eindeutig für die Marke CocoRosie, wenn nicht einmal solch üble Hüllen abschrecken. Ein Blick dahinter wird dann aber auch belohnt: Die Band versteht es, Popcornmaschine mit indischen Flöten, Klängen aus der Natur, Opern- und auch Sprechgesang, Kinderspielzeuge, Harfe oder Föhn zu kombinieren. Dies haben sie auf den drei bereits veröffentlichten Alben eindrücklich bewiesen. „Grey Oceans“ klingt im Vergleich mit den Vorgängern schon fast konservativ – was aber in CocoRosies Fall längst nicht langweilig bedeutet! Markant ist in nahezu allen Stücken das Klavier, eingespielt vom Jazz-Pianisten Gael Rakotondrabe, der auch bei der Komposition der Songs mithalf. Die Eröffnungsnummer „Trinity’s Crying“ klingt nach einer Hexenzeremonie im Wald. „Hopscotch“ macht dann eher Bock auf eine Kindergeburtstagsfeier mit Kuchen und Clown. Bei „Fairy Paradise“ gesellt sich zum gewohnten CocoRosie-Repertoire ein pumpender Beat dazu, der den Track auch für den Dancefloor interessant macht. Höhepunkt der Platte ist der eher ruhige Ohrwurm „Lemonade“. Alles in allem erinnert „Grey Oceans“ irgendwie an eine Party im Freien mit Freunden und einem leicht betrunkenen Harry Potter.

Kurz: CocoRosie steht für zauberhafte, mit kuriosen Instrumenten angereicherte Musik in hässlicher Verpackung. Auch ihre neuste Platte, das bizarr und mysteriös klingende Album „Grey Oceans“, passt in dieses Muster.

CocoRosies “Grey Oceans“ erscheint am 30.04.2010 bei Transmissions/Rough Trade.

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Savas Pascalidis - Nuclear Rawmance erscheint Ende Juni

Category: Music / Reviews

Savas Pascalidis schraubt bereits seit 15 Jahren an den Knöpfen und das ist wörtlich zu verstehen, denn der gebürtige Stuttgarter Sohn griechischer Eltern mag es gerne analog. Sein drittes Album “Nuclear Rawmance” erscheint im Gegensatz zu den Vorgängern nicht mehr auf Gigolo, sondern auf seinem eigenen, noch jungen Label Sweatshop , das bereits mit seinem ersten Release “Deep Inside Your Eyes” einen schwitzig-euphorischen Tanzflächenknaller gelandet hat.

“Nuclear Rawmance” klingt im positiven Sinne nach einem organischen Maschinenpark, der sich nicht um Konventionen schert und mischt was gefällt. Dubbiger Techno hat genauso seinen Platz wie House, und mit House ist House gemeint; nicht die momentan so häufig vorgefundene Belanglosigkeit in Form von lieblosem Laptop-Geschrabbel, die mit unausgegorenen und wenig nachhaltigen Produktionen die Neuveröffentlichungen dominiert.

“Nuclear Rawmance” erscheint am 24. Juni auf Sweatshop.

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Electronic Beats Magazine - The Transformation Issue 01/10

Category: Downloads / Events / Lifestyle / Music / Reviews

Der Frühling steht vor der Tür und die neue Ausgabe des Electronic Beats Magazines dreht sich ganz um Neuanfänge: von der Neuerfindung im Kleinen bis zur ganz großen Metamorphose. Die lebenden Kunstwerke Gilbert & George erzählen Anekdoten, wir beschäftigen uns mit Hot Chip und präsentieren eine Insider-Story zu Four Tets aktuellem Album “There Is Love in You”.

Zusätzlich gibt es ein Feature über das faszinierend-skurrile Konzept der Kryonik; ein weiteres mit dem Titel Road To Ruggedman widmet sich der Welt der Mode.

In Zusammenarbeit mit über einem Dutzend internationaler Designer, Fotografen und Illustratoren haben wir uns dem Überthema “Transformation und Metamorphose” visuell genähert. Der Travel Guide führt uns in dieser Ausgabe in die griechische Hauptstadt Athen, ein musikgeschichtlicher Ausflug beschäftigt sich mit Northern Soul aus UK und um die Berliner Fashion Week kamen auch wir nicht herum. Ein fotografierter Blick hinter die Kulissen gibt Aufschluss über die Arbeit jenseits der glänzenden Oberfläche.

Wie immer liegt das Electronic Beats Magazine in euren favorisierten Cafés, Bars und Plattenläden aus. Ihr könnt es jedoch auch bei uns im Shop bestellen.

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Massive Attack – Heligoland (Virgin/EMI)

Category: Music / Reviews

England, Anfang der Neunziger: Brit-Pop-Bands füllen ganze Stadien, Hip-Hop wird von der breiten Masse wahrgenommen und auch elektronische Musik gewinnt an Popularität. Irgendwo dazwischen entwickelt sich derweil eine ganz neue Art von Musik. In Band-ähnlicher Besetzung spielen junge Künstler mit Samples und elektronischen, als auch herkömmlichen Mitteln träge und melancholisch klingende Songs ein, die vom Tempo und Aufbau an Hip-Hop-Stücke erinnern. Passend wird das Genre Trip-Hop genannt.

Pioniere auf diesem Gebiet ist die Bristoler Band Massive Attack, die vor allem durch ihre Zusammenarbeiten mit verschiedenen Gastsängern bekannt wird: Tracey Thorn von Everything But The Girl, Horace Andy, Nicolette und Tricky (ursprünglich Teil der Formation), um nur einige zu nennen.

Über zwanzig Jahre nach ihrer ersten Single-Veröffentlichung “Any Love” präsentieren Massive Attack nun ihr fünftes offizielles Studio-Album Heligoland. Auch diesmal trumpfen die Jungs mit erstklassigen Kollaborationen auf. Im Eröffnungssong „Pray for Rain” ist beispielsweise Tunde Adebimpe von TV On The Radio zu hören – und dies in einem ungewohnten Kontext, singt er doch hier ganz gelassen zu einem minimalistischen Arrangement mit Percussion und Piano. Highlight des Albums ist die Zusammenarbeit mit Hope Sandoval aka Mazzy Star, die die Vocals zu „Paradise Circus“ beigesteuert hat. Was mit einem typischen Massive Attack-Beat und Sandovals entzückender Stimme beginnt, endet in einem dramatischen Wirrwarr von Streichern. Leider enttäuscht der Track mit Damon Albarn. Der Sänger von Blur, Gorillaz und The Good, The Bad And The Queen vermag dem Song „Saturday Come Slow” nicht die Magie einzuhauchen, mit der er Tracks wie „Song 2“ oder „Feel Good Inc.“ einst veredelte. Der Song klingt eher wie eine missglückte Annäherung an Radiohead.

Heligoland ist leider kein Meilenstein wie Massive Attacks Debütalbum „Blue Lines“ oder das Meisterwerk „Mezzanine”. Nichtsdestotrotz passt das Album in das Gesamtwerk der Bristoler Trip-Hop-Combo und wartet mit durchaus gelungenen Songs auf. Wer sich selbst ein Bild machen möchten, kann derzeit auf der holländischen Seite 3VOOR12 in das komplette Album als Stream reinhören.

Ungeklärt bleibt, was das Album mit der deutschen Nordsee-Insel Helgoland (englisch Heligoland) zu tun hat. Immerhin hat die Plattenfirma eine Google-Maps-Karte mit Gadgets wie Gerüchteküche, Videos oder Bildern kreiert. Reinschauen lohnt sich!

Massive Attack – Heligoland erscheint am 5. Februar 2010 via Virgin/EMI. Für Vinylliebhaber gibt es von The Vinyl Factory eine Triple-Gatefold-Edition.

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