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Lifestyle

Fever Ray machen Grusel-Musik für ein schwedisches Theaterstück

Category: Lifestyle

Der schwedische Regisseur Andreas Nilsoon wird ein weiteres Mal mit Fever Rays Sängerin Karin Dreijer Andersson zusammenarbeiten. Dieses Mal bringen sie ein Theaterstück auf die Bühne, dass an Ingmar Bergmans Horror-Klassiker Hour of the Wolf von 1968 angelehnt ist. Ab Februar werden sich dann alle Zuschauer an die Stühle des Stockholm Royal Dramatic Theatres klammern können.

Falls euch der Name Andreas Nilsoon noch nichts sagt, solltet ihr wissen, dass er bereits einige finstere Musik-Videos für Top Acts wie Fever Ray, MGMT oder José González gemacht hat. Sein neuestes Unterfangen passt perfekt zu seinen dunklen, kreativen Visionen. Besonders wenn man The Hour of the Wolf mit seinen jüngsten Projekten vergleicht.

Seht selbst:

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TMA-1 DJ-Kopfhörer von AIAIAI kommt endlich auf den Markt

Category: Lifestyle

Im Mai 2009 waren Electronic Beats die ersten, die über die neuen, schlicht gehaltenen Kopfhörer des schwedischen Designhauses AiAiAi berichteten. Sie entstanden in Zusammenarbeit mit Tartelet Records, Mannhandle and Thank You For Clapping und sogar der King of Hype Kanye West kündigte sie auf seinem Blog an. Wenn ihr ein Image-fixierter DJ seid (…und da kommen uns einige in den Sinn) und 180 Euro locker machen wollt, könnt ihr euch nun endlich eins dieser schönen, matt-schwarzen Schmuckstücke namens TMA-1 schnappen.

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AiAiAi werben mit der besten Soundqualität und den besten Kombinationselementen: die Kopfhörer kommen mit wechselbaren Polstern - für den Club oder den iPod. Dezent und eher klassisch gehalten bieten sie eine tolle Alternative zu den meist prollig gehaltenen Modellen von Pioneer, Technics oder Sony. Allerdings wissen wir ja alle, wie markenhörig die meisten DJ’s sind.

Hier findet ihr weitere Infos.

Um euch ein besseres Bild von den Kopfhörern zu machen, könnt ihr euch weiterhin dieses Video ansehen:

TMA-1 cutdown B/W from AIAIAI on Vimeo.

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American Apparel geht auf dem Zahnfleisch

Category: Lifestyle

Die Gerüchte scheinen sich zu bestätigen: American Apparel, ein Unternehmen das mittlerweile für eine scheinheilige Firmenpolitik, die Vorliebe für halbnackte Mädchen und Lycra steht, scheint auf der Mission eine weltweite Arme von gleichgekleideten Hipstern zu erschaffen, gescheitert zu sein. Die Marke steht kurz vor der Insolvenz.

In der taz heißt es: “Medienberichten zufolge steckt der Konzern aus Los Angeles derart in finanziellen Schwierigkeiten, dass es bereits eine Vorladung vor den Staatsanwalt gibt. Der T-Shirt-Gigant mit dem sexy und politisch korrekten Label, dem die Pleite seit längerem nachgesagt wird, versinkt im Schuldensumpf - sein schillernder Gründer Dov Charney wird zum Problem.”

Es ist nicht neu, dass American Apparel seine ethischen Absichten nur als Verkaufsmittel benutzte und sich als eine sozial und politisch engagiertes Unternehmen tarnte. Die ethischen Anliegen wurden schnell als altbacken abgetan und Berater erkannten, dass SEX die Zukunft bedeutet. Dov Charney stimmte der neuen Verkaufsstrategie natürlich zu. Von diesem Zeitpunkt an stieg American Apparel in den Modehimmel auf. Die sexy Foto-Kampagnen, die Charney manchmal auch selbst fotografierte, wurden weltweit berühmt. Nur häuften sich mit der Zeit immer mehr Vorwürfe wegen sexueller Belästigung und anderer Delikte, denen Charney sich stellen musste.

Wir möchten diese Gerüchte nicht werten, wenn ihr einen besseren Einblick in American Apparel bekommen möchtet könnt ihr diesen Bericht von Rob Walker lesen.

Wir wünschen American Apparel alles Gute.

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Bene The Driver

Category: Lifestyle / Music

Koze

Seit dem Ende der 80er Jahre hat sich das technoide Nachtleben in großem Maße professionalisiert. Viele Clubs sind längst mittelständische Unternehmen und Top-DJs bekommen Gagen, die sie zu Spitzenverdienern macht. Doch damit ein Clubbetrieb läuft, bedarf es nicht nur der Plattendreher, dem Thekenpersonal und charismatischer Türsteher, sondern irgendwie müssen die DJs ja auch vom Hotel oder Flughafen in den Club kommen und betreut werden.

Superpitcher

Benedek Nagy aka Bene aus Wien fiel uns auf, weil er auf Facebook ganz wunderbare Momentaufnahmen mit seinen Fahrgästen präsentiert. Uns hat er erzählt, wie es dazu kam, dass ziemlich oft DJs und Produzenten in seinem Taxi sitzen:

„Ich bin ein stinknormaler Taxilenker, aber Wien ist klein und die Szene überschaubar und so kam es, dass die Leute, die um mich herum sich damit beschäftigen, heute DJs und Veranstalter sind. Voller Eifer für die Karriere haben sie jedoch vergessen einen Führerschein zu machen… So führte eines zum anderen und es hat sich schnell herumgesprochen, dass es jemanden Verlässliches gibt, der einem diesen Teil des Abends abnimmt.“



Jahcoozi

Also fährt Bene unter der Woche ganz regulär Taxi und sorgt des Wochenendes dafür, dass die Musikmacher rechtzeitig vor ihrem Publikum stehen, geht mit ihnen Essen oder begleitet sie zu Interviews:

„Den Großteil der Musiker, die ich gefahren habe, höre ich selber, aber nicht aktiv. Das heißt, wir haben hier das Glück in Wien von zwei anspruchsvollen Radiosendern beschallt zu werden (FM4 und superfly!) und da ich sie sehr viel höre, bekomme ich viel mit. Es finden aber fast nie Gespräche über die Musik oder Produktionen statt, die führen sie ja schon in Backstageräumen und Studios. Allein die Jungs von Laserkraft 3D hab ich ausgequetscht, weil ich einfach das Video so genial finde und mich es interessiert hat wie es zustande gekommen ist.“

Shinedoe

Moodymann

Da natürlich auch im Clubbetrieb nicht immer alles ganz reibungslos abläuft, Promoter mitunter verpeilt sind oder Flüge verspätet ankommen, fungiert Bene auch als Puffer:

„Wenn zum Beispiel irgendwelche Künstler angepisst aus Flieger steigen und mich beginnen anzumachen, sage ich meist: ‚Ihr könnt mich weiterhin anschreien, aber das Problem wird hier nicht gelöst werden. Sorry! Aber wir können auch eine angenehme Zeit verbringen, ich erzähl euch unterwegs was von der Stadt und wenn wir den Promoter dann treffen, machen wir ihn gemeinsam fertig!’ Das beruhigt sie meistens. Und der Veranstalter kriegt es nicht mit den geballten Emotionen zu tun.“

Jennifer Cardini

Negative Erlebnisse gibt es kaum, die meisten Künstler beschreibt Bene als umgänglich:

„Guru von Jazzmatazz, Afura und Jeru The Damaja zu treffen, waren wirklich sehr angenehme Erfahrungen für mich. Rob Birch von den Stereo MCs, der 40 Minuten auf mich am Flughafen warten musste und nachher sah, dass die Autobahn wegen eines Unfalls gesperrt war, meinte nur: ‚Kein großes Ding! Gott sei Dank warst du nicht selbst in den Unfall verwickelt.’ Planet Asia begann vor seinem Auftritt noch im Auto zu freestylen und meinte, dass er noch ein wenig bleiben möchte. Allein bei den US-Rappern kommen manchmal Starallüren auf, welche sie dann doch ablegen, vermutlich wegen meiner unkomplizierten Art. Mit vielen habe ich mich auch, soweit es Facebook zulässt angefreundet, oder bin zumindest in Kontakt.“

Jeru the Damaja

Raekwon

Da Bene qua Profession ein ausgemachter Radio-Experte ist, hier seine Tipps:

Auf FM4:
Gilles Peterson’s Worldwide Show
Solid Steel Radio Show
Davidecks
Digital Konfusion
Tribe Vibes
Reality Check

Auf Superfly:
The Loud Minority Radio Show
Message Radio Show
Joja’s Nightedit

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Gina la Marine

i’m blinded by your bling bling light - am liebsten fahr ich nur mit dir :-)

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Platine Köln - Das Festival für elektronische Kunst und alternative Spielformen

Category: Lifestyle / Music

Ihr seid Fans von 8-Bit-Musik? Ihr wolltet schon immer wissen, wie das eigentlich funktioniert mit diesem Licht-Graffiti? Vom 16. bis zum 19. August 2010 dreht sich auf der Platine alles um elektronische Kunst, Musik und Spiele.

Das Festival findet 2010 zum ersten Mal statt und lädt alle Menschen, die sich für elektronische Lebensaspekte interessieren, dazu ein,  die Aktionen in den vielen Ehrenfelder Locations zu besuchen. Neben Ausstellungen werden zusätzlich Licht-Graffiti-Workshops angeboten und am letzten Abend findet ein 8-Bit- und Chip-Musik-Abend mit Musikern aus Bochum, Aachen und Basel statt.

Das komplette Programm findet ihr hier.

Platine Köln
16.-19. August
In Köln Ehrenfeld

Aussteller:

Lichtfaktor
Debug Visuals
Jonas Hansen
Ludwig Zeller
Johannes Guerreiro
Zim&Zou
Coded Art
Institut für Raumologie
/////////FUR////
Sebastian Blank
Michael Schuon
Supertotto
Michiel Van Der Zanden
Nia Burks
Robert Overweg
Eike Dingler & Ludwig Ubele
Andreas Heikaus
Quintessenz Creation

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Stroke.Artfair 03

Category: Lifestyle

Noch sind die Hallen der Berliner ‘Station’ leer, doch im Oktober werden sich hier die Pforten zu einer spannenden Ausstellung öffnen. Urban Art scheint sich in die Oberliga der Kunstwelt gespielt zu haben. Unter dem Namen STROKE.ARTFAIR 03 findet im Herbst eine eigene Messe zu diesem Thema statt und zwar zeitgl3ich mit den wichtigsten Kunstmessen Berlins, wie etwa der Art Forum.

Mit einem Mix aus Malerei, Plakatkunst, Schablonenkunst, Grafik, Cut-Outs, Aufklebern oder Collagen zeigt die Messe einen Schnitt durch die internationale Szene. Dabei dürfte vieles bereits gesehen worden sein, doch es gibt sicherlich auch Neues zu entdecken. Die Stroke hat sich vorgenommen, ihren Aussenseiter-Status zum Vorteil auszubauen. Marco Schwalbe, Veranstalter der STROKE.ARTFAIR erklärt dazu: „Wir sind bereits seit vier Jahren mit unserer Galerie INTOXICATED DEMONS in Berlin fest verwurzelt. In Berlin muss man Urban Art nicht mehr erklären. Die Kunst hat sich hier erfolgreich im Straßenbild und in den Galerien gleichermaßen etabliert. Natürlich haben wir gerade im Herbst in Berlin eine Außenseiterrolle – auch das passt gut zu unserem Konzept und unseren Inhalten“.

Schon längst ist Kunst von der Strasse zum Mainstream geworden. Und wer in diesem Zusammenhang immernoch von Realness und Credibility spricht und damit meint, dass diese Kunst nicht in einen White Cube gehört, verpasst leider einiges.

STROKE.ARTFAIR
07.10.2010 – 10.10.2010
Station-Berlin
Halle 5
Luckenwalder Strasse 4-6
10963 Berlin

Öffnungszeiten: Donnerstag bis Samstag von 13:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Sonntag von 13:00 Uhr bis 18.00 Uhr
Eintritt: 8 EUR pro Person (Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre kostenlos)

Weitere Infos: www.stroke03.com

Schaut euch hier den Clip zum letzten Event an:

STROKE.02 inofficial recap from INTOXICATED DEMONS GALLERY on Vimeo.

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Schirn Frankfurt: Peter Koglers Projektion

Category: Lifestyle

Noch bis zum 12. September zeigt in der Frankfurter Schirn der österreichische Künstler Peter Kogler seine beeindruckende 360-Grad-Multi-Projektion, die durch 12 Projektoren einen sich neu konstituierenden Raum erzeugt und den Besucher in eine fiktive und schwer einzuschätzende Raumillusion enftührt. Linien und feste Koordinaten betreiben ein amorphes Spiel und Verändern durch die ständigen Veränderungsprozesse den Kontext des Raumes ständig.

kogler2

Durch die visuelle Vibration des Raumes und ergänzenden Klangelemente des Soundkünstlers Franz Pomassl entsteht eine Symbiose aus Klang und Bild, die den Betrachter das Gleichgewicht und partiell auch die Körperbeherrschung verlieren lässt.

Projektion
Schirn Kunsthalle
60311 Frankfurt
Römerberg
noch bis zum 12. September 2010

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Shop ’till you drop

Category: Lifestyle

Unter dem Namen “de Invasie” haben sich einige junge Kreateure aus den Niederlanden und Belgien zusammengeschlossen um ihre Produkte unabhängig im Internet zu vertreiben. Darunter sind wahre Schätze zu entdecken.

Im Unterschied zu Verkaufsplattformen wie Dawanda, auf der jeder selbst seine gebastelten Stücke vertreiben kann, setzt de Invasie auf aufgesuchtes Design. Um verkaufen zu dürfen muss man sich im Vorfeld bewerben.

Die Designer werden einzeln vorgestellt. Mit dabei sind z.B. aufkommende Designstars wie IZR, Snurk, Lefke De Roos, Els Robberechts oder Lenneke Wispelwey. Insgesamt ist ein toller Mix aus Mode-, Schmuck- und Interiordesign gelungen. Ein echtes Muss für Fans der Schulen in Antwerpen, Arnheim, Amsterdam oder Brüssel.

Zum Shopping geht’s hier.

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