Londons DJ History-Crew entwickelt sich zunehmend zum Fels in der Brandung. Ihr enzyklopädischer Anspruch beim Aufbereiten und Dokumentieren moderner Musikgeschichte ist für viele Journalisten bereits zum Referenzpunkt geworden und scheint sich im Laufe der Jahr zu einem wahren Standardwerk entwickelt zu haben.
Als Anfang des letzten Jahres mit großem Getöse der Dice Club in Berlin Mitte öffnete, waren viele Hauptstädter skeptisch, denn zu laut und angeberisch verkündete Betreiber Isan Oral, der vorher einen Schicki-Schuppen namens Bangaluu gemanagt hatte, die angebliche Zeitenwende im Berliner Nachtleben.
Vom zweiten Album, heißt es oft, hängt ab ob eine Band Zukunft hat oder nicht. Solche Kassandrarufe interessieren MIT nicht. Ihr Album entstand aus tiefstem Interesse für ihre Sache. Der Debut-Nachfolger Nanonotes überzeugt mit eben dieser Selbstsicherheit. MIT verfolgen ihren Weg und die Sterne stehen verdammt gut.
Anfang August erklärten Pamela und Lars, die Betreiber des Icons in Berlin, dass der Club zum 1. Januar 2011 schließen muss, da sich die Bewohner eines neuen Luxus-Baus in der Nachbarschaft nicht etwa von dem Lärm des Clubs belästigt fühlten, sondern von Menschen, die die Straße bevölkern und die Dreistigkeit haben sich zu unterhalten und damit einen Geräuschpegel zu erzeugen.
Der schwedische Regisseur Andreas Nilsoon wird ein weiteres Mal mit Fever Rays Sängerin Karin Dreijer Andersson zusammenarbeiten. Dieses Mal bringen sie ein Theaterstück auf die Bühne, dass an Ingmar Bergmans Horror-Klassiker Hour of the Wolf von 1968 angelehnt ist. Ab Februar werden sich dann alle Zuschauer an die Stühle des Stockholm Royal Dramatic Theatres klammern können.
Im Mai 2009 waren Electronic Beats die ersten, die über die neuen, schlicht gehaltenen Kopfhörer des schwedischen Designhauses AiAiAi berichteten. Sie entstanden in Zusammenarbeit mit Tartelet Records, Mannhandle and Thank You For Clapping und sogar der King of Hype Kanye West kündigte sie auf seinem Blog an. Wenn ihr ein Image-fixierter DJ seid (...und da kommen uns einige in den Sinn) und 180 Euro locker machen wollt, könnt ihr euch nun endlich eins dieser schönen, matt-schwarzen Schmuckstücke namens TMA-1 schnappen.
Die Gerüchte scheinen sich zu bestätigen: American Apparel, ein Unternehmen das mittlerweile für eine scheinheilige Firmenpolitik, die Vorliebe für halbnackte Mädchen und Lycra steht, scheint auf der Mission eine weltweite Arme von gleichgekleideten Hipstern zu erschaffen, gescheitert zu sein. Die Marke steht kurz vor der Insolvenz.
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