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September 2009

Kunstinvasion auf Schloss Versailles

Category: Lifestyle

Eine überwältigende, origamihafte Kutscheninstallation ziert zur Zeit den Schlosshof von Versailles. Der Multimedia-Künstler Xavier Veilhan erschuf diese fuchsia-farbene, aus geschweißtem Stahl, Blech und Acrylfarbe gefertigte Kutsche, die von sechs kubistischen Pferden im Galopp gezogen wird.

Der Franzose kreierte mehrer Installationen für die Außenanlagen des Palastes: Große Bronzefiguren und kugelförmige Objekte sind an den Durchgängen auf dem Palastgelände angebracht, sowie in den Gärten, Höfen und Korridoren. Durch die absolut symmetrische Schlossarchitektur, werden seine Installationen ebenfalls perfekt symmetrisch angeordnet und somit zu etwas wirklich Herausragendem.

Die Ausstellung läuft bis zum 13. Dezember 2009. Um mehr über diese Installation und Veilhans Hang zu Purpur zu erfahren könnt ihr euch ein exclusives Interview auf vernissage.com ansehen. Und um mehr über seine Kunst herauszufinden besucht ihr am Besten seine Website.

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[...] wurde vom Pariser Künstler Xavier Veilhan erschaffen, der erst kürzlich seine Werke in Schloß Versaille installieren durfte. Das außergewöhnliche Kunstwerk wurde in wunderbar avantgardistischer Art und [...]

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[...] wurde wiederum vom Pariser Künstler Xavier Veilhan erschaffen, der erst kürzlich seine Werke im Schloß Versailles installieren [...]

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15 Jahre Compost Party am 10. Oktober in München

Category: Events / Music

Kaum ist das Oktoberfest zu Ende, schon steht in München die nächste große Feier an. Compost Records, das wohl bekannteste und relevanteste deutsche Label für die Spielarten der etwas ruhigere elektronischen Musik wie Electronica, Nu Jazz, Downbeat und House wurde nämlich vor 15 Jahren von Michael Reinboth gegründet und kann seitdem auf über 350 Katalognummern namhafter Künstler zurückblicken.

Inzwischen existieren sechs Imprints, von denen jedoch nur noch Compost Black Label und Drumpoet Community aktiv veröffentlichen. Die Liste der Künstler, die für Compost produziert oder einen Remix beigesteuert haben, ist lang und führt von Kruder & Dormeister über Carl Craig und Laurent Garnier zum Trüby Trio.

Die Party zum Geburtstag findet am 10. Oktober statt und neben DJ Hell gratulieren u.a. Kruder & Dorfmeister, Jazzanova und Gilles Peterson. Auf drei Floors wird mit einem Mörder-Line-Up gefeiert und geschwoft.

15 YEARS COMPOST
Muffatwerk
Zellstr 4
81667 München
10.10.2009
22:00 Uhr

Line-Up

LIVE:
Marbert Rocel

DJs:
Kruder & Dorfmeister
Gilles Peterson
DJ Hell
Beanfield
Jazzanova
Rob Galliano / Earl Zinger
Christian Prommer
Roland Appel
Alex Dallas
Eddy Meets Yannah
Jay Shepheard
Shahrokh
Michael Reinboth
SHOW-B
Michael Rütten
Florian Keller & Theo Thönnessen
Thomas Herb

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Dieter Meier und Boris Blank von Yello im Interview

Category: Events / Music

Herr Blank, sechs Jahre hat das neue Album “Touch Yello” auf sich warten lassen. Wieso?
BORIS BLANK: Zum einen bin ich ein sehr langsamer Arbeiter. Ich bin Perfektionist und habe nebenbei auch viele andere Sachen gemacht. Zum anderen arbeiten wir anders als die meisten Bands: Dieter Meier und ich setzen uns nicht regelmäßig zusammen, um an [...]

Herr Blank, sechs Jahre hat das neue Album “Touch Yello” auf sich warten lassen. Wieso?

BORIS BLANK: Zum einen bin ich ein sehr langsamer Arbeiter. Ich bin Perfektionist und habe nebenbei auch viele andere Sachen gemacht. Zum anderen arbeiten wir anders als die meisten Bands: Dieter Meier und ich setzen uns nicht regelmäßig zusammen, um an Songs zu schreiben oder zu proben. Ich arbeite eher wie ein Klangmaler, der ein Bild mit verschiedenen Farben mischt, es auch mal in die Ecke stellt und wieder hervorholt und vervollständigt, bis dann genug Stücke entstanden sind, die man auch der Öffentlichkeit präsentieren kann. Deshalb empfinde ich die Veröffentlichung einer CD auch eher als Ausstellung.

Was genau können sich die Fans von der neuen CD erwarten?

BB: Das Spektrum geht von extrem hartem Funk / Jazz über typische Yello-Stücke im Sinne von “Lost Again” bis hin zu Trompetenklänge von Till Brönner und Balladen der Schweizer Sängerin Heidi Happy, die beide als Gastmusiker auf dieser Platte vertreten sind. Zu hören sind klangliche Bildwelten, die sehr für das stehen, was Yello seit vielen Jahren verkörpert.

Was also kann man bei der virtuellen Live-Show erwarten?

BB: Bebilderte Klänge und ein Eintauchen in die verrückte Welt von Yello. Es wird visuell sicherlich sehr witzig, charmant und chaotisch. Sehr, sehr Yello-like eben.

Und wieso die Electronic Beats als Partner?

DIETER MEIER: Man ist auf uns zugekommen. Wohl deshalb, weil wir eine Band sind, die artistisch die Zügel immer in der Hand hielt. Wir sind ja eigentlich – das kann man wirklich so sagen – eher ein Kunstprojekt. Dazu kommt sicher auch, dass sich die Generationen nach uns immer wieder auf uns beziehen. Ich erlebe es oft, dass junge DJs und junge Musiker Yello sehr gut kennen und gerne eine Brücke schlagen zwischen unserer Ära und der Neuzeit. Wir waren stilistisch nicht in einem Trend festzumachen, sondern sind immer sehr eigene Klangwege gegangen. Für Electronic Beats waren das offenbar gute Grundvoraussetzungen.

Yello galt und gilt immer noch als Band, die sich ständig neu erfindet. Wie schwierig ist es nach drei Jahrzehnten noch neue Ansätze zu finden?

BB: Ich denke nicht, dass wir zwangsläufig immer etwas ganz Neues kreieren konnten. Wenn man ein Gesicht mal hat, kann man es nicht immer ändern. Das können allenfalls Leute, die chirurgisch vorgehen – oder eben Madonna, die alle zwei Monate ein neues Kleidchen anzieht und in die zeitgenössischen Trends einsteigt. Aber ich glaube schon, dass diese Stimmung, die Yello als Band ausmacht, immer noch verschiedene Anreize bietet und zeitgemäß ist.

Ihr habt mit eurer Musik die Welt der elektronischen Musik mitgestaltet. Wie steht Ihr der heutigen Techno-Bewegung gegenüber, die sich daraus entwickelt hat?

Es gibt sehr viel interessantes, aber leider auch vieles, bei dem die Technologie eher mit den Musikern spielt, als dass die Musiker mit der Technologie spielen. Es ist ja heute sehr einfach geworden, schnell etwas sehr nett Klingendes auf die Beine zu stellen, aber bei vielen Stücken fehlen mir Identität, Eigenheit und auch Kühnheit. Dadurch kann diese neue Musik nicht mehr leisten, was neue Musik eigentlich leisten soll: dass sie dich irgendwo berührt, wo du noch nie berührst wurdest.

Könnte man Sie (Dieter Meier) heute also rein theoretisch noch in einem angesagten Berliner Electro-Club treffen?

DM: Doch, schon. Ich gehe ja sehr gerne aus, in Berlin sowieso immer. Andererseits habe inzwischen so viele Projekte am Laufen, dass ich jetzt nicht mehr so oft und viel auf der Piste bin wie früher.

Stichwort: Berlin. Für viele ist die Stadt ein Schmelztiegel elektronischer Musik. Wie wichtig war und ist Berlin für diese Szene?

DM: Berlin zieht Künstler aus aller Welt an. Ich glaube, dass aus dieser Fusion der verschiedensten Einflüsse etwas Neues entsteht, das der dortigen Szene eine ganz eigene Note verleiht.

Herr Blank, sie haben Ihre Arbeitsweise mal als sehr undemokratisch beschrieben, weil Sie bei der Komposition ungern Zuhörer haben und auch Dieter Meier die Songs angeblich erst in die Finger bekommt, wenn Sie damit fertig sind.

BB: Ich bin wie ein Eremit, der in Klausur arbeitet, wie ein Kind, das im Sandhaufen spielt: es ist wie eine Meditation, bei der ich nicht gestört werden will. Ich mag es nicht so, wenn mir Leute bei der Erschaffung dieser Klangwelten über die Schulter gucken.

Warum war und ist Dieter Meier dann überhaupt so wichtig für Yello?

Dieter Meier macht die Texte, meistens die Gesangsmelodien, die Videos und bringt viele Ideen, auch für die virtuellen Show. Yello ist ohne seine Stimme nicht denkbar und existiert nur durch uns beide. Wir sind ein Paar, das sich sehr gut ergänzt: er ist oft weg, und das gibt mir Zeit, ungestört an meiner Musik zu arbeiten. Wenn Dieter dann im Studio ist, entwirft er soetwas wie eine Filmrolle und wird zum Darsteller in meinen Klangbildern.

Herr Meier, wie muss man sich die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Boris Blank vorstellen? Eingangs erwähnten Sie, bei der eigentlichen Komposition der Yello-Stücke gar nicht dabei zu sein. Stehen Sie trotzdem im stetigen Kontakt?

DM: Menschlich schon, aber musikalisch sind wir wie zwei Fernschachspieler, die sich da gegenseitig die Züge zuschicken. Boris schafft diese wunderbaren Klangwelten, ich erfinde dazu dann meistens Texte und eine Gesangsmelodie. Zusammen bauen wir dann einen Song daraus. Boris arbeitet wie gesagt sehr lange an seinen Stücken, aber bei mir ist mein Arbeitseinsatz eher wie ein Wurf, der gelingt oder eben nicht.

Am Anfang haben sich Ihre Alben nur mäßig verkauft, außerdem haben Sie den Erfolg von Yello über all die Jahre laut eigener Aussage ‘nie aktiv vorangetrieben’. Wieso wurde die Band trotzdem zum Kult?

DM: Vielleicht gerade deshalb. Wir haben uns nie als Marketingprodukt verstanden, sondern immer ehrliche Musik gemacht, die man in keine Schublade oder in einen Trend stecken konnte. Das kann anfangs den Nachteil haben, dass der unmittelbare Erfolg etwas kleiner ausfällt, aber es hat eben auch den großen Vorteil, dass man irgendwo auch zeitlos bleibt.

Aus der Vermarktungsperspektive stand für Sie beide immer fest, dass Dieter Meier eher die Hauptrolle in der Band übernimmt? Es fällt auf, dass Sie sich bei der Berichterstattung eher im Hintergrund bewegen.

BB: Das liegt in der Natur unserer Persönlichkeiten. Ich stand schon immer lieber in der zweiten Reihe, weshalb Dieter die Rolle des Auftritts nach außen übernehmen musste. Das macht er auch sehr gut.

Eure Anzüge, die Ihr bei jedem Auftritt tragen, verkörpern diese Zeitlosigkeit dann auf visueller Ebene?

DM: Nein, das hat trivialere Gründe: Ich hab einfach gerne vernünftige Jacketts und Anzüge an und trage auch privat Krawatten und all diesen Kram. Der Stil ist also kein künstlicher, sondern Teil meiner Realität. Ich war nie ein verkleidetes Yello-Mitglied und ich glaube auch nicht, dass unser Auftreten für unseren Erfolg mitverantwortlich war.

Welche Rollen spielen bei denn die Schnurrbärte, die fast schon zum Markenzeichen von Yello wurden?

BB: Ich habe einen zu großen Abstand zwischen Oberlippe und Nase, den ich mit einem kleinen Schnurrbart kaschieren kann. Bei Dieter ist es genau umgekehrt: er hat einen schmalen Abstand zwischen Oberlippe und Nase, den er mit einem grossen Schnurrbart verdeckt. Das ist die ganze Wahrheit.

Herr Meier, man liest im Zusammenhang mit Ihrer Person immer wieder drei Begriffe: es heißt, Sie seien vor vielem anderen kultiviert, exzentrisch und visionär. Wie würden Sie sich selbst beschreiben? Immer noch als ‘Individual-Anarchist’, wie Sie es mal getan haben?

Nein, das ist so ein blöder Ausdruck, der sich irgendwie ins Internet geschmuggelt hat. Ich sehe mich eher als Produzent, der irgendwie versucht, das Kind in sich und seine Identität zu finden. Als jemand, der ständig damit beschäftigt ist, all diese Verschüttungen durch Schule und Erziehung freizulegen, um eben das zu finden, was einem die Götter gegeben haben. Bei diesem Findungsprozess entstehen in meinem Fall verschiedene Produkte und Betriebe an verschiedenen Orten der Welt, von Mischpulten über Agrarprodukte bis hin zu Bildern und Musik.

Sie haben es durch die Blume schon erwähnt: Sie sind ein sehr guter Geschäftsmann. Aber müssen wahre Künstler nicht in gewisser Art und Weise arm sein, um ihre Zerrissenheit und Getriebenheit zu behalten?

DM: Nein, das sehe ich überhaupt nicht so. Wieso muss ein Künstler arm sein, um große Kunst zu schaffen? Das ist so eine sehr bürgerliche Vorstellung vom angeblichen Leid des Künstlers, aber so muss es natürlich nicht sein. Es gibt viele arme Künstler, die ein Leben lang arm sind und kein Werk von irgendeiner Bedeutung hinterlassen, und andere, die sehr früh schon reich geworden sind und ein bedeutendes Werk erschaffen. Die Gefahr liegt in meinen Augen eher darin, dass man mit zunehmendem Erfolg zum Epigonen seiner Selbst wird und sich mit dem wiederholt, was einmal der Masse gut gefallen hat. Wenn man als Musiker einmal größere Summen verdient hat, fühlt man sich oft auch vor sich selbst verpflichtet, diesen Erfolg zu wiederholen. Es ist eine ziemliche Herausforderung, dass man - obwohl die Welt einen sozusagen vergoldet hat – kreativ weiter atmet und nicht stirbt wie die Dame im James Bond Film.

Sie sind in eine Schweizer Bankiersfamilie aufgewachsen und haben sich über die Jahre ein ansehnliches Vermögen aufgebaut. Welches Verhältnis haben Sie zu Geld?

DM: Es klingt wie ein Klischee, ist aber die Wahrheit: Geld ist für mich ein Arbeitsmaterial, mit dem ich – wenn ich es zur Verfügung habe – meinen Zirkus vergrößere. Früher war es noch ein Kleinzirkus mit einem Esel und einem Affen, inzwischen ist es ein Zirkus, in dem auch ein paar Elefanten und gewagte Trapeznummern auftreten. Aber ich glaube, die Qualität ist nicht gegeben durch die Masse. Man kann mit sehr wenig sehr viel machen und umgekehrt. Wenn wir so eine Live-Show mit Electronic Beats planen, vergrößern wir unseren Zirkus auch gerne, aber wenn das alles nicht mehr ginge, wäre ich wahrscheinlich mit einem Bleistift und ein paar Blättern Papier genauso glücklich. Man darf nicht vergessen, dass ein großer Zirkus auch viele organisatorische Verpflichtungen voraussetzt, die als Gewicht auf den Schultern lagern. Die Leichtigkeit des Tuns sinkt dann ganz schnell.

Irgendwie ist Ihre Person auf keinen gemeinsamen Nenner zu reduzieren. Ist das etwas, das Sie Ihren Kindern auch als Lebenseinstellung vermitteln? Sich ständig auszuprobieren, Neues zu machen und nie zufrieden zu sein mit dem Ist-Zustand?

DM: Mit Unzufriedenheit hat dieser Antrieb nichts zu tun. Es ist eher eine Entdeckerfreude. Was ich versuche, meinen Kindern weiterzugeben, ist ein Sich-Wundern, ein Sich-Einlassen auf Dinge und auch vor Niederlagen keine Angst zu haben. Unsere Welt verhöhnt ja den, der etwas probiert und scheitert. Das ist natürlich etwas Schauriges, und die Angst davor hindert viele Leute davor, sich zu finden oder zu erfinden.
Das so genannte Scheitern darf nicht als Niederlage stigmatisiert werden. Es ist genauso Teil der Erfahrung wie der Erfolg, welcher gerade bei Künstlern oft mit Glück und Zufall zu tun hat.

Was ist für Sie wahrer Luxus?

DM: Das hängt vom Tag ab. Es gibt ja dummen Luxus und wirklich guten Luxus, aber das ist ein weites Feld. Der größte Luxus ist aber tatsächlich die geistige Freiheit. Die Tatsache, nicht in einem System leben zu müssen, dass dich einmauert. Die Freiheit, sich als ein winziges Stück Welt zu suchen und auf dem nie endenden Weg zu werden wie ein Kind.

Herr Blank, wenn Sie mal ganz an Ihre Anfänge zurückdenken: Worin bestehen die größten Unterschiede zwischen der Herstellung Ihrer ersten Platte und der Herstellung der aktuellen Scheibe?

Ich bin inzwischen weniger hastig und ungeduldig. Damals habe ich die Stücke ausgeschmückt wie einen Christbaum, es konnte nie genug Schmuck darauf sein. Die Musik war extrem quirlig und man hörte sofort, dass ich diese Klanggebäude extrem vollgestopft hatte. Heute fühle ich mich eigentlich ganz wohl damit, dass man unsere Musik etwas mehr durchfühlen kann. Sie ist weniger zappelig und nervös. Aber in der Phantasie und im strukturellen Aufbau sind wir dieselben geblieben. Till Brönner hat neulich zu mir gesagt, dass man schon nach zwei Takten hören kann, wenn es ein Song von Yello ist. Das ist das schönste Kompliment, das man mir machen kann. Denn es beweist, dass unsere Eigenart, unser Gesicht und unsere Widererkennbarkeit noch immer vorhanden sind.

Electronic Beats Classics presents Touch Yello: Dieses bahnbrechende Event wird am 1. Oktober 2009 im historischen Kino International Berlin stattfinden.

Das neue Album von Yello “Touch Yello” erscheint am 2.Oktober bei Universal-Music.

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Fashion City West

Category: Lifestyle

FASHION CITY WEST ist eine Modemesse die vom 23.-25. Oktober im Scala, einem Hochhaus der Frankfurter City stattfindet. Erwartet werden rund 25 Designer die dort ihre neuen Kollektionen präsentieren und zum Verkauf anbieten.
Ergänzt wird die Modemesse in diesem Jahr durch eine Möbel- und Designschau sowie verschiedene Kunstaktionen- kuratiert vom Kaiser & Cream District.

Das Modewochenende beginnt Donnerstag um 18 Uhr mit einer großen Party im Frankfurter Club „VELVET“. Neben einer VIP-Lounge für Aussteller, Models und die regionale Szene findet in diesem Rahmen bereits eine Fashion-Show statt. Vor dem Club empfängt der Berliner Künstler „38317“ die Fashion-Hungrigen mit dem offiziellen Messe-Song „We play for H&M“.

Am darauf folgenden Freitag ist Ordertag für Einkäufer und Fachbesucher. Samstag und Sonntag ist die Messe tagsüber von 10 bis 18 Uhr für jedermann geöffnet. Der Eintritt ist frei.

FASHION CITY WEST im Hochhaus SCALA
Solmsstr. 83 (Ecke Franklinstraße – „City West“)
60486 Frankfurt am Main

DO 22.10. 18 Uhr Party + Modenschau (ca. 19:30 Uhr) im Club VELVET
(Weißfrauenstr. 8-14, Frankfurt-Innenstadt)
FR 23.10. Preview Fachbesucher und Presse
SA 24.10. 10-18 Uhr
SO 25.10. 10-18 Uhr f

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Neon - Tetris auf Freebords

Category: Lifestyle

Tetris ist wohl das bekannteste und weitverbreitetste Video-Spiel überhaupt. Aber eine lebendige Version sieht man dann doch eher selten. Hier haben sich ein paar Jungs von Freebord zusammengetan und performen auf einer Strasse in San Francisco eine nächtliche Partie.

Was hier auf den ersten Blick wie ein normales Skateboards aussieht, ist eigentlich ein Freebord: ein eher Snowboard - ähnliches Gefährt. Durch 2 zusätzliche Rollen in der Mitte des Bords und Schnallen wie bei Snowboards kann man allein durch Gewichtsverlagerung den steilsten Berg hinabfahren und hat dabei volle Geschwindigkeitskontrolle.

Fallen Euch noch mehr Video-Games ein, die man damit nachspielen könnte?

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Meltdoku

Category: Music

Es ist ein Phänomen unserer Zeit, dass bereits in der Gegenwart am Mythos gestrickt wird, scheinbar möchte man jetzt schon die Bilder für den nostalgischen Abend in 10 Jahren liefern und das Legendäre beschwören. Die Blaupause für Festivalfilme war der brillante Full Metal Village von Cho Sung-hyung, der beim Metal-Festival in Wacken zeigte wie ein norddeutsches Dorf ein ganzes Wochenende im Zeichen des langhaarigen Biertrinkens steht.

Nun ist mit dem Melt! auch das größte deutsche Indie- und Electrofestival zu filmischen Ehren gekommen, der Filmemacher Eric Siebert hat eine Doku produziert, die ab 1. Oktober für kurze Zeit unter meltdoku.de online zu sehen sein wird, danach wird eine abgespeckte 22-Minuten-Version auf n-tv ausgestrahlt. Der Trailer sieht nett aus, durch geschickten Schnitt gibt’s noch mal Euphorie für alle, die obligatorischen Zeitraffersequenzen dürfen natürlich auch nicht fehlen, allerdings bleibt zu hoffen, dass der Film mehr bietet als völlig begeisterte Künstler und völlig begeisterte Besucher und völlig begeisterte Melt-Mitarbeiter, die in Dokulänge ihr Festival bewerben.

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Damon Albarn ist ein heißer Kandidat für die Inszenierung der Eröffnungszeremonie bei Olympia 2012 in London

Category: Events / Music

Der Gorillaz und Blur-Frontmann Damon Albarn will es im Alter von 41 Jahren und Dekaden des Pop nun wissen; er möchte gerne die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2012 in London organisieren und künstlerisch betreuen.

Dies ist nicht sein erster Ausflug in die Hochkultur, sowohl seine Affinität zur Oper als auch die Arbeit für BBC bei den Olympischen Spielen im letzten Jahr in Peking, seien an dieser Stelle erwähnt. In Peking war der Chinese Zhank Yimou, in Athen 2004 der Australier Andrew Walsh für das kreative Gelingen der Feier zuständig.

Erste Gespräche zwischen dem Olympischen Organisationskommittee (LOCOG) und Albarn hat es scheinbar schon gegeben, Albarn scheint der Favorit auf den Posten zu sein. Doch auch der Oscar-nominierte Regisseur Stephen Daldry rechnet sich gut Chancen aus oberster Zeremonienmeister zu werden, außerdem hat ein Sprecher des LOCOG bereits klargemacht, dass die endgültige Entscheidung erst in einigen Monaten getroffen wird, es bleibt also spannend.

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Plan 09

Category: Lifestyle

Vom 25. September bis zum 2. Oktober läuft in Köln die große Architekturausstellung Plan 09. Zum dritten und letzten Mal stellt das Architektur-Forum Fragen zum Thema Urbanismus.

Seit 2007 leben zum ersten Mal mehr Menschen in Städten als auf dem Land und eine neue Form des “Stadtmachens” hat sich herausgebildet. Die Städter nehmen die Gestaltung ihrer Umgebung selbst in die Hand und es gründen sich Initiativen wie etwa The City From Below, die die Städte aus dem Untergrund verändern.

Urbanismus III - Self Made City oder Stadt als Prozess nimmt sich auch den Fragen nach Ökologie und der Integration von Natur im Stadtraum an. Auf einem Parcours durch die gesamte Stadt könnt ihr an Ausstellungen, Installationen, Workshops, Symposien, Vorträgen, Diskussionsrunden und Aktionen von Architekten, Stadt- und Landschaftsplanern, Institutionen, Verbänden und Vereinen, freien Initiativen, Forschern, Künstlern und anderen Akteuren zu dem Thema teilnehmen.

Heute Abend eröffnet die Plan 09 in der Kunsthochschule für Medien in Köln.
Des weiteren findet ein Eröffnungs-Event an einem von Kölns außergewöhnlichsten Orten, dem Fernsehturm statt. Dieser wird speziell für diesen Anlass in neues Licht gerückt.

tower switch on - Der Colonius strahlt
Innere Kanalstraße 100
50672 Köln (Neustadt-Nord)

DJ: Herr Schmitz (Traumschiff/Kajüte)

Das ausführliche Programm findet ihr hier zum Download.

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