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Mai 2009

Aphex Twins “Windowlicker” zum besten Warp-Song gewählt

Category: Music

Alle Stimmen sind abgegeben, nichts geht mehr! Die Fans haben gesprochen und Aphex Twins “Windowlicker” zum besten Song aus 20 Jahren Warp-Geschichte gewählt.

Was vor zwei Jahrzehnten in Sheffield begann, ist zu einem institutionellem Label gewachsen, dass seine perfekte Nische in der Musikindustrie gefunden hat. Die erste Release im Jahre 1989 namens “Track with no Name” von den Forgemasters wurde damals in Mini-Auflage produziert und mit einem geliehenen Auto vertrieben. Heute ist Warp eines der größten und bekanntesten Labels im Bereich der elektronischen Musik.

Unsere Favoriten in der Wahl zum besten Warp-Song ever waren ja eher Boards of Canadas “In a Beautiful Place in The Country” und Jackson and His Computer Bands “Utopia”. Doch auch mit dieser Top 10 der Fans können wir gut leben:

Warp’s Top 10
1. Windowlicker – Aphex Twin
2. Roygbiv – Boards of Canada
3. My Red Hot Car – Squarepusher
4. Atlas – Battles
5. LFO (Leeds Warehouse Mix) – LFO
6. Eyen – Plaid
7. I Love Acid – Luke Vibert
8. Gantz Graf – Autechre
9. I Wanna Be Your STD – Jimmy Edgar
10. Herzog – Clark

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Electronic Beats eröffnet Festivalsaison mit zwei schönen Abenden in Graz und Köln

Category: Events / Reviews

Zwei großartige Line-Ups, zwei ausverkaufte Shows und tausende erwartungsvolle Fans bildeten die perfekte Vorraussetzung für eine Woche mit zwei Electronic Beats Live Events und dem Beginn der Festival Serie 2009.

Electronic Beats Festival Graz

crowd

Die malerische Stadt Graz war die erste Station des Electronic Beats Festivals, das mit einem beeindruckenden Line-Up inklusive Gossip, Fever Ray, Bodi Bill und den aufstrebenden Acts Dorian Concept und Fiago das springnine Festival eröffnete.

fiago

Die Lokalmatadoren Fiago, gefolgt von Dorian Concept, waren die ersten auf der Bühne als sich das Grazer Publikum auf der zentralen Anhöhe der Stadt in den Kasematten verteilt hatte.

bodibill

Die konzeptuell gekleideten Berliner Bodi Bill waren mit tanzbaren Beats als nächste an der Reihe. Bereits nach der Hälfte des ersten Songs hüpfte der Leadsänger Fabian Fenk von der Bühne, um mitten in der überraschten Menge zu performen, bevor er wieder die Bühne erklomm und mit seinen Bandkollegen die Meute für Gossip bereit machte.

gossipgraz

Die unverkennbare Beth Ditto brauchte weder sich selbst noch ihre Band Gossip in irgendeiner Weise vorzustellen, da die Fans bereits beim Opener des powervollen Sets „Pop goes the World“ auf den Beinen war. Ihr enges Kleid und ihre zweideutigen Neckereien mit den Zuschauern waren die perfekten Zutaten für eine aufregende Show, die mit der Hitsingle „Standing in the Way of Control“ schloss.

feverray

Der Nacht den letzten Schliff gebend, betrat Fever Ray kostümiert die Bühne und schaffte durch grüne Laser eine perfekte, geheimnisvolle Atmosphäre, die ihre experimentelle Musik exzellent unterstrich. Es ist die erste Tour im Rahmen des neuen Albums. „Wir haben ein Livekonzept, das wir im Laufe der Tour verändern. Die Show des heutigen Abends wird anders sein als unsere letzte Show,“ erklärte Karin Dreijer Anderson, die sich hinter dem Projekt verbirgt, vor ihrer Performance. „Auf Tour zu sein ist ähnlich wie ein soziales Experiment – mit anderen Menschen reisen und dann Musik spielen. Es macht Spaß!“

stage

Electronic Beats Festival Köln

Nach einer schweißtreibenden Nacht in Graz machte sich der Electronic Beats Tross auf den Weg nach Deutschland, um in Köln das E-Werk zu rocken.

cologne1Bei einem Line-Up mit Phoenix, Gossip, Simian Mobile Disco, Fever Ray, Junior Boys und die Filthy Dukes beinhaltete, war es kein Wunder, dass die Tickets bereits früh vergriffen waren.

ffd

Der Abend begann mit den Londonern Filthy Dukes, auf welche die kanadischen Junior Boys folgten. Die beiden, in ihren Szenen bereits relevanten Größen haben in der letzten Zeit einige Schritte nach vorn gemacht, die sie einem breiteren, europäischen Publikum zugänglich gemacht haben.

„Wir spielen Gigs, legen auf, sind im Augenblick eben auf Tour und werden bald über das zweite Album nachdenken,“ lautete das Statement des Filthy-Dukes-Frontmanns Tim Lawton. „Wir haben eine Menge Shows außerhalb Londons gespielt.“

fr

Fever Ray war der nächste Act im Programm und wartete mit einer stimmungsvollen und mystisch geladenen Performance auf. Trotz oder gerade wegen ihrer Unnahbarkeit bezauberte die schwedische Ausnahmekünstlerin das Publikum und zog die Zuhörer in ihren Bann.

gossip1

Eine komplett gegensätzliche Bühnenpräsenz und eine energetische Show mit flammendem Scheinwerferlicht lieferten Gossip um Frontsängerin Beth Ditto, die mit ihrer gewaltigen Stimme den Saal füllte. Als die PA kurzzeitig den Geist aufgab, reagierte Beth gelassen und gab eine akustische Version des Tina Turner Klassikers „Private Dancer“ zum Besten. Mit dem Resultat eines hingerissenen, mitsingenden Publikums.

phoenix

Das gefüllte E-Werk war nun bereit für die sehnlich erwarteten Phoenix, die als Nächste die Bühne entern sollten. Einen Tag nach der Veröffentlichung ihres Albums „Wolfgang Amadeus Phoenix“ in Deutschland präsentierten Phoenix mit „Lisztomania“ und „1901“ gleich zu Beginn zwei ihrer neuen Stücke. Als die letzten Noten von „Consolation“ verklungen waren, wollte man gerne noch mehr hören, aber leider war der Auftritt vorüber.

smd

Simian Mobile Disco traten als Letzte in dieser Nacht auf. Sie hatten das Glück alle vorangegangenen Künstler genießen zu können, bevor sie gegen drei Uhr morgens die Bühne betraten. „Ich war schon immer ein Phoenix Fan und ich freue mich sehr Fever Ray zu sehen – jeder, der Laser in seiner Show benutzt, interessiert mich“, so James Fords Kommentar über seine Kollegen im Backstagebereich. Mit einem Set, zu dem unter anderem „Hustler“ und „I Believe“ gehörten, brachte das Londoner Duo die Crowd an ihre Grenzen, obwohl sich die Sonne bereits über den Horizont schob.

cologne2

Wer bei keinem der beiden Events dabei sein konnte, kann trotzdem noch an der mitreißenden Atmosphäre teilhaben. Einige Highlights, Interviews und exklusive Backstageaufnahmen werden auf EB.TV zu sehen sein. Hier schon mal ein Best Of aus den wunderschönen Kasematten in Graz:

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Vivienne Westwood @ Latitude Festival 2009

Category: Events / Lifestyle

Das britische Latitude Festival (16.-19. Juli) wird in diesem Jahr durch die Anwesenheit der Mother of Punk Vivienne Westwood einen Hauch mehr Glamour enthalten. Zwar wird sie nicht mit einer neu gegründeten Band auftreten, jedoch ihr neues Manifest Active Resistance to Propaganda vorstellen.

Neben Vivienne Westwoods Lese-Kostprobe ist das Festival bis zum Rand vollgepackt mit Musikern, Poetry-Acts und Schauspielern, die ihre Kunst zum Besten geben werden. Zu den musikalischen Highlights gehören unter Anderem: Nick Cave and the Bad Seeds, Bat For Lashes, White Lies, Ladyhawke, Pet Shop Boys, Grace Jones, Spiritualized und Passion Pit.

Hier ein Zitat aus dem bewußtseinserweckenden Schriftstück der Punk-Lady: “We have a choice: to become more cultivated, and therefore more human; - or by not choosing, to be the destructive and self-destroying animal, the victim of our own cleverness…”

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Sidetracked - Hercules And Love Affair mixen rum

Category: Music

Hercules And Love AffairMastermind Andy Butler hat einen schnieken Compilation namens “Sidetracked” für das britische House Label Renaissance zusammengeschnippelt. Die Doppel-CD bestehe aus einem Mix und den Tracks, für sich alleine stehend. Die Auswahlt ist teilweise extrem überraschend und auch wenn man an Kraut und Rüben erinnert ist, passt das. Neben dem guten alten Westbam finden sich Klassiker und furioses Neues, aber immer ist die Disco der Bezugspunkt.

Hercules And Love Affair – “Sidetracked” erscheint am 13. Juli.

Tracklist:

CD1 - MIXED
1 Westbam - “And Party”
2 Sax – “No Pares (Don’t Stop)”
3 Hercules & Love Affair – “I Can’t Wait”
4 In Flagranti – “I Never Screwed Around Before”
5 Dubwise – “Hold me Real Tight”
6 Fax Yourself – “Sunshine”
7 Todd Terry Project – “Weekend”
8 Daniel Wang – “Zola Has Landed”
9 Rhythm Masters – “Oh Oh Why”
10 Los Kings Del Mambo – “Studio X”
11 Dr. Buzzard’s Original Savannah Band – “I’ll Play The Fool”
12 Ray Martinez Jnr – “Lady of the Night”
13. Gino Soccio – “Dream On”
14. Rainbow Team – “Dreaming”

CD2 - UNMIXED & RE-MASTERED
1. Westbam – “And Party”
2. In Flagranti – “I Never Screwed Around Before”
3. Dubwise – “Hold me Real Tight”
4. Fax Yourself – “Sunshine”
5. Todd Terry Project – “Weekend”
6. Daniel Wang – “Zola Has Landed”
7. Los Kings Del Mambo – “Studio X”
8. Dr. Buzzard’s Original Savannah Band – “I’ll Play The Fool”
9. Ray Martinez Jnr – “Lady of the Night”
10. Gino Soccio – “Dream On”
11. Rainbow Team – “Dreaming”

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12.-15. Juni in Berlin: Reisen macht den Kopf frei

Category: Music

Stadtfestivals sind schwer in Mode; nachdem das Melt dem Berlin Festival in diesem Jahr unter die Arme greift, damit nicht wie im 2007, trotz hervorragendem Booking, lediglich ein Drittel der Zuschauerkapazität (von denen wiederum mehr als die Hälfte auf der Gästeliste steht) genutzt wird, hat sich Berlins umtriebigster Partymacher Dorian Mazurek (Klangsucht) zum zweiten Mal mit den Machern des Rechenzentrums und Patentblau zusammen getan, um eine Art Großstadt-Fusion auf dem Funkpark/Rechenzentrum-Gelände an der Spree zu veranstalten.

Unzählige Live-Acts (u.a. Stephan Bodzin, Tony Rohr, Pupkulies & Rebecca), DJ-Teams (u.a. Sportbrigade Sparwasser, Stephan Hill & Oliver Deutschmann) und DJs (u.a. Jo Saurbier, Tanith, Ruede Hagelstein, ND Baumecker oder die unglaubliche lassmalaura), die zu großen Teilen dem Berliner Untergrund entstammen, sorgen an vier Tagen für ein buntes Programm. A Guy Called Gerald spielt ein ganz spezielles “From Jungle to Acid Techno”-Set; Tänzer, Artisten und ein Technofilmprogramm sorgen neben dem Dauertanzen für Abwechslung.

Campingmöglichkeiten gibt es auf dem Gelände und das beste ist: wir verlosen 2×2 Tickets für Reisen macht den Kopf frei. Schreibt dazu eine Email an jonas@electronicbeats.net mit dem Betreff “REISEN!”.

Alle weiteren Infos gibt es unter Reisen macht den Kopf frei

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Carl Craig wird Kreativdirektor des Movement 2010

Category: Events / Music

Gerade ist das Megafestival Movement in Detroit zu Ende gegangen und schon wird das nächste Jahr in Motor City geplant: Für 2010 konnte die lebende Legende Carl Craig als Kreativdirektor gewonnen werden, der die künstlerische Zusammenstellung kuratiert und die inhaltliche Ausrichtung bestimmt. 2000 fand das Movement zum ersten Mal statt, dann wurde mal der Namen geändert - zwischenzeitlich hieß es Fuse-In - und die Größe etwas eingeschränkt.

Seit drei Jahren wird erfolgreich und kontinuierlich das gleiche Konzept bei gleichem Namen gefahren, dennoch war zuletzt Kritik laut geworden, dass das Festival zwar Talente und Menschen aus alles Welt eine Plattform bot, aber dabei heimische Acts wie Omar-S oder Seth Troxler nicht berücksichtigte; das wird sich aber mit Carl Craig als Beteiligtem sicher ändern.

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Mad Decents Ravephone

Category: Downloads / Lifestyle / Music

Nach und nach entdecken immer mehr Labels die Möglichkeiten, die das iPhone bietet und kreieren mehr oder weniger sinnvolle Applications; jene von Mad Decent fällt tendenziell in letztere Kategorie, denn schon alleine ihrer Übersichtlichkeit wegen, ist sie eher ein amüsanter Partyscherz mit kurzer Halbwertszeit.

Acht Samples gibt es; von der Tröte bis zum Bomberalarm sind die Rave-Klassiker alle dabei und im Schulungsvideo erklärt Diplo die Application:

In Kombination mit dem Digidrummer Lite und zwei iPhones hat man vielleicht nicht unbedingt einen adäquaten Ersatz für eine Studioausrüstung, aber um ein wenig herum zu improvisieren und sich die Zeit zu vertreiben reicht es allemal:

Beide Applications gibt es für umme bei iTunes:

Digidrummer Lite
Mad Decent iPhone App

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Dirt Crew - Blow (Moodmusic)

Category: Music / Reviews

Ein ziemlich deeper Bass zieht sich durch alle neuen Tracks der beiden Dirt-Crew-Herren Peter Gijselaers und Felix Eder, auch bekannt als Break 3000 und James Flavour. Gepaart mit Retro-Sounds ergibt das ein geniales, housiges Album.

Nachdem Moodmusic schon Dirt Crews 808 Lazerbeam, Unreleased Vol. 6 und Domino veröffentlicht hat, erscheint hier am 8. Juni auch das aktuelle Album. Blow ist deutlich von Chicago Warehouse, Mitte 90er NYC- und UK-Dub-House inspiriert. “Blow” und “Clap” klingen fast so, als wären sie wirklich in den 90ern entstanden. “Redux” ist bereits zusammen mit “Rough Roads”, “Clap” und “Fever” als EP erhältlich und auch bei einigen internationalen DJs im Gepäck, so dass man schon bald Gelegenheit haben wird, mal im Club reinzuhören.

Tracklist:
01 Deep Cover
02 Rough Roads
03 Blow
04 Clap
05 Redux
06 Slope
07 Parade
08 Scenario
09 The Real Shit
10 Star

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