Monthly Archives
Januar 2009

Headphone Couture

Category: Lifestyle

Konrad Bergström ist zusammen mit sechs Anderen ein Gründer der Firma, die bald im Lifestyle-Accessoirebereich so populär wie Swatch sein soll: Zound Industries. Jedoch werden hier keine stylischen Uhren, Sneaker oder Kappen konzipiert, sondern schicke Kopfhörer.

Bergström ist bereits für die bunte Headphonereihe von WESC verantwortlich, die man im letzten Jahr auf allen Nu-Rave Dj-Ohren der Welt gesehen hat . Der riesige Erfolg brachte den Schweden auf die Idee eine eigene Firma zu starten, die Kopfhörerherstellern das komplette Paket bietet: >> Marken können bei uns einfach nur den Kopfhörer nach ihren Design-Vorstellungen oder mit ihrem Labeling in Auftrag geben, aber auch auf einzelne Bausteine aus unserem Dienstleistungsangebot zurückgreifen. Wir übernehmen dann die Gestaltung der Gebrauchsanweisung oder entwickeln ein passendes POS Display (…). In dem Marktsegment herrschte lange Zeit Stillstand. Wir sind nicht von der technischen Seite an die Sache herangegangen, sondern von der ästhetischen. Künftig kann man die Kopfhörer wie ein Accessoire auf Sneaker oder T-Shirts abstimmen.<<  Zuvor arbeitete er für Marken wie Airwalk, Quicksilver oder Volcom und war Geschäftsführer von Burton in Dänemark und Schweden. Im Frühjahr geht es im großen Stil los.

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Mr. White - Aeroplane (Alleviated Records)

Category: Music / Reviews

Hinter Mr. White verbergen sich Altmeister Larry Heard aka Mr. Fingers und Chad White, die bereits 2007 den über-Hit “The Sun Can´t Compare” landeten. Nun folgt die Aeroplane 12″, die sichtlich von Heards Stil geprägt ist. Wo man guten House erwartet, ist super House drin.

Die Aeroplane Release ist ein Vorgeschmack für das bald erscheinende Album bei Black Market/Alleviated Records. Alle 3 Tracks sind durchaus hör- und spielbar und haben ihre eigene Richtung.  Aeroplane ist eher Tech-House orientiert und ein echter Ohrwurm: Up here in my Aeroplane nothing ever seems the same… Die B-Seite mit  Inside Your Mind (This House Is Home) ist ein klassischer Larry Heard House Song in dem die Vocals von Mr. White perfekt eingebettet sind. Und wo doch alle guten Dinge 3 sind, ist You Don’t Answer (When I Call) eine etwas ruhigere, stimmige Abrundung für diese nette Platte. Nice.

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R.I.P. Charles Wesley Cooper

Category: Music

Eine schreckliche Nachricht hat gestern Joshua Eustis im Myspace-Blog von Telefon Tel Aviv posten müssen: Sein bester Freund und Band-Partner Charles Wesley Cooper ist am 22. Januar gestorben.

Hello, Everyone.

It breaks my heart to inform you all that Charlie Cooper, my better half in Telefon Tel Aviv, passed away on January 22nd.

We have been friends since high school, and began making records together a decade ago. We have been so fortunate to tour the world together, while at the same time having a massive amount of laughs at one another’s expense.

Aside from Charlie’s singular genius and musical gifts, I can tell you that he was a total sweetheart of a guy, and a loving friend and confidant to people everywhere. His musicianship was surpassed only by his greater gift to the world - his warmth, his generosity, his unquenchable humor, and his undying loyalty to those whom he loved. In the spirit of honorable mention, however, I should mention that he had a shoe collection that was marvelous, knowledge of hip-hop that was profound, and knowledge of wine that was subtle.

He is survived by a sister, a neice, a nephew, his mother, his stepfather, me, and more adoring friends than the Universe has dark matter. As such, his family and I ask for your discretion and consideration of our privacy during these extremely turbulent waters.

Yours in Music,

Joshua Eustis

R.I.P.

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We’re All Gonna Die - 100 Meters Of Existence

Category: Lifestyle

Im Sommer 2007 bezog der dänische Fotograf Simon Høgsberg drei Wochen lang an der Warschauer Brücke Stellung und lichtete dort Menschen ab, die mit der S- oder U-Bahn ankamen, abfuhren oder einfach nur von Kreuzberg nach Friedrichshain oder umgekehrt laufen wollten. Herausgekommen ist ein wunderbares Panoramabild, auf dem 178 unterschiedliche Personen zusammengeschnitten beim Brückengang festgehalten sind.

In voller Pracht ist dieses Bild 100 Meter breit und gibt einen schönen Einblick in den vielfältigen Schmelzpunkt von Ost und West, jung und alt, fröhlich und mürrisch, eilig und gemächlich. Das komplette Panorama kann man sich nun auf Simon Høgsbergs Homepage anschauen:
simonhoegsberg.com

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Christian Kler

Ich habe ein Interview mit Simon geführt .. dort erzählt er mir auch ein paar interessante Datails über sein W”’re All Gonna Die - 100 Meters Of Existence” - Projekt.

Hier der Link: http://christian.kler-online.de/blog/wie-wird-man-eigentlich-freiberuflicher-fotograf-herr-hogsberg/

Schöne Grüße,
Christian.

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Ladyhawke

Category: Events / Music

Im Februar gibt es Mädchenpop aus Neuseeland auf die Ohren. Ladyhawke tourt durch Europa und beglückt uns mit Gigs in mehreren deutschen Clubs. Fun, Fun, Fun.

Da unheimlich gute Remixe von ihren Ohrwurm-Singleauskopplungen veröffentlicht wurden, ist Ladyhawke vielen auch aus Clubsets ein Begriff. Live wird sie bestimmt zu begeistern wissen, denn hinter dieser Lady steckt nicht nur eine gute Stimme, sondern sie spielt auch ca. 10 Instrumente und liebt es an alten Synthies herumzuschrauben. Andere Interessen sind Katzen und Videospiele. Daraus musste natürlich ein Game gemacht werden…

Termine:

7.02. München // Musikexpress Klub

10.02. Köln // Werkstatt

15.02. Berlin // Maria

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War Child Heroes

Category: Music

Gute Musik kennt keine Genre-Grenzen und daher ist der Fokus bei Electronic Beats zwar auf elektronische Musik gerichtet, doch wir schauen selbstverständlich auch und ständig über den Tellerrand. Daher ist es uns ein Anliegen euch das War Child Projekt vorzustellen.
Es wurde gegründet, um Kindern zu helfen, die unter den Kriegen im Irak, Kongo, Afghanistan und Uganda ganz besonders leiden und mit Armut, ethnischen Säuberungen und den Kriegswirren zu kämpfen haben.

Um diese Arbeit zu finanzieren, erscheint am 16. Februar unter dem Titel “War Child Heroes” bereits die fünfte Compilation mit den spannendsten und momentan wahrscheinlich erfolgreichsten Pop-Acts; neben Hot Chip (siehe Foto oben), den Scissor Sisters, Lily Allen, TV On The Radio, den Yeah Yeah Yeahs und Rufus Wainwright, haben u.a. auch Franz Ferdinand einen Song beigesteuert.

Alle Titel sind Coverversionen von persönlichen Helden, Vorbilder oder Idolen der betreffenden Bands bzw. Künstler und auch hier wurde nicht mit großen Namen und großen Pop-Titeln gegeizt: Die Palette reicht von Bob Dylans “Leopard-Skin Pill-Box Hat” (Interpretiert von Beck), The Clashs “Straight To Hell” (Lily Allen), David Bowies “Heroes” (TV On The Radio), bis zu The Kinks und “Victoria” (The Kooks).

Mit dem Kauf dieser Platte schlägt man also zwei Fliegen mit einer Klappe; man unterstützt ein äußerst lohnenswertes humanitäres Projekt und bekommt zudem noch eine topgute Compilation geliefert: Klassische Win-Win-Situation!

Tracklist:
1 Beck (Bob Dylan: “Leopard-Skin Pill-Box Hat”)
2 Scissor Sisters (Roxy Music: “Do The Strand”)
3 Lily Allen (The Clash: “Straight To Hell”)
4 Duffy (Paul McCartney: “Live And Let Die”)
5 Elbow (U2: “Running To Stand Still”)
6 TV On The Radio (David Bowie: “Heroes”)
7 Hot Chip (Joy Division: “Transmission”)
8 The Kooks (The Kinks: “Victoria”)
9 Estelle (Stevie Wonder: “Superstition”)
10 Rufus Wainwright (Brian Wilson: “Wonderful/Song For Children”)
11 Peaches (Iggy Pop: “Search And Destroy”)
12 The Hold Steady (Bruce Springsteen: “Atlantic City”)
13 The Like (Elvis Costello: “You Belong To Me”)
14 Yeah Yeah Yeahs (The Ramones: “Sheena Is A Punk Rocker”)
15 Franz Ferdinand (Blondie: “Call Me”)

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NICO ICON

Category: Music

Im Museum für Angewandte Kunst Köln läuft noch bis zum 1. Februar eine etwas düstere Ausstellung, die das Leben der tragischen Popikone Christa Päffgen zum Thema hat - besser bekannt als Nico, die Sängerin von Andy Warhols “The Velvet Underground”.

In den 60er Jahren als schönste Frau der Welt gehandelt, wird Nico zum absoluten Sexsymbol. Sie arbeitet als internationales Model u. A. für Chanel und die Vogue. In Federico Fellinis “La Dolce Vita” (1960) spielt sie eine kleine Rolle. Sie hat Affären mit Männern wie Brian Jones, Jim Morrison und Bob Dylan, der sie mit Andy Warhol bekannt macht. Danach wird Nico mit ihrer markanten, dunklen Stimme und ihrem deutschen Akzent zur Sängerin von “The Velvet Underground” und somit zu einem Rockstar. Eine Solokarriere folgt und gleichzeitig der Absturz in den Drogensumpf. Nicos Platten drehen sich um Trauer und Tod. Ihre Plattenfirma vermarktet den Song “The End…” mit dem makaberen Werbespruch: “Warum Selbstmord begehen, wenn Sie diese Platte kaufen können?”. In der Ausstellung sind einige persönliche Briefe von Nico an ihre Liebhaber und ihren Sohn zu lesen, die ihr hartes Leben als Heroinsüchtige dokumentieren. Nico stirbt 1988 auf Ibiza, als sie - völlig ausgemergelt - in der Mittagssonne Spaniens bei einer Fahrradfahrt einem Hirnschlag erliegt.

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Interview: 6 Fragen an… Robyn

Category: Music

Nachdem ich vor fast genau einem Jahr bereits einmal die Freude hatte, diese energetische, kleine Dame für eine gute halbe Stunde in den Sälen des Maria am Ostbahnhof mit meinen Fragen zu löchern (das Video dazu gibt’s auf flasher.com), hat sich nun, da für Robyn wieder ein Berlinkonzert ansteht, über Ministry of Sound ein kleiner E-Mailaustausch ermöglichen lassen. Und man kann durchaus sagen, seit unserem letzten Gespräch hat sich für die schwedische Popikone Robyn (bügerlicher Name Robin Miriam Carlsson) auf internationalem Terrain nochmal eine Menge getan…

Kaum zu glauben ist manchmal, dass Robyn schon seit ihrem 16. Lebensjahr im Musikbusiness unterwegs ist. Bevor es zu Kollaborationen mit Kleerup und The Knife oder etwa der World Tour mit Madonna kam, hat sie doch schon so einiges mitgemacht. Ein kleiner Einblick in das Hier und Jetzt:

Du bist gerade von der großen “Sticky & Sweet”-Tour zurück, bei der du die Queen of Pop, Madonna, supportet hast. Wie sieht es eigentlich mit dem Privatleben aus? Nach 14 Jahren im Musik-Biz und mit dem wachsenden Erfolg, existiert da überhaupt noch so etwas wie ein “richtiges” Privatleben? Hast du auch mal Zeit für dich?
Ich nehme mir die Zeit einfach. Da ich dieses Jahr ein neues Album machen will, muss ich mich zurückziehen und langsamer machen, um mich in meine eigene Schaffensblase zurückzuziehen. Das ist es aber auch was ich an meiner Arbeit mag: Einerseits das Trubelige, aber andererseits auch das ruhige, zurückgenommene Für-Mich-Sein.

Wie wird das nächste Album klingen?
Ich habe gerade erst den Produktionsprozess gestartet und möchte eigentlich keine großen Worte darüber verlieren, bevor ich nicht tiefer in der Materie und Arbeit drin stecke.

Du spielst in den nächsten Monaten einige Konzerte in Deutschland, unter anderem im Postbahnhof in Berlin. Was verbindest du mit Berlin und wie war dein letzter Besuch?
Das letzte Mal in Berlin spielte ich zusammen mit Madonna im Olympiastadion. Das Publikum war fantastisch, viele von ihnen konnten sogar meine Lieder mitsingen. Das hat mich überrascht.

Bleiben wir mal bei Berlin: Wie schätzt du die elektronische Musik Szene hier ein?
Da kann ich ehrlich gesagt nicht so viel zu sagen.

Wer sind für dich momentan die progressivsten, jungen Musiker?
Ich mag Familjen, eine schwedische Techno-Punk-Kombo, die letztes Jahr das erste Mal präsenter waren und auf der Bildfläche erschienen. Außerdem liebe ich Frida Hyvönens neues Album “Silence Is Wild”.

In welche Richtung entwickelt sich elektronische Musik gerade?
Ich denke wir sind aktuell an einem Punkt angelangt, an dem elektronische Musik so ziemlich jeden, der Musik macht, beeinflusst. Es ist immer eine Frage des aktuellen Kontexts, aber wenn man irgendwann einmal zurückschaut, wird man sagen, dass elektronische Musik mehr als jeder andere Stil die Lieder dieser Zeit geprägt hat.

via www.4010.com

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