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September 2008

The Rapture mixen für !K7 quer durch die Musikgeschichte

Category: Music

Die New Yorker Band The Rapture folgen mit ihrem Mix-Album “Tapes” einer ebenso bewährten wie illuster besetzten !K7-Tradition: Hot Chip, Carl Craig, Four Tet und Ewan Pearson sind nur einige Acts, die bereits mit Mix-Compilations in Erscheinung traten.Q

Die Tracks auf “Tapes” bieten zeitlosen Sound des New Yorker Undergrounds, von den späten 70ern bis heute. Sie spielen Go-Go und Chicago-House, Detroit-Techno und fliegen quer über den Atlantik nach Europa, zu Disco-Pionieren, French-House-Ikonen und deutschen Techno-Rockern.

“Der Mix umspannt House, HipHop und Elektronica sowie “angrenzende musikalische Kosmen”. Auf “Tapes”, so !K7, sind etablierte Acts ebenso vertreten wie Underground-Perlen. So sind The Bar-Kays dabei, jene Band aus den Südstaaten der USA, die dereinst als Backing-Band von Otis Redding zu Bekanntheit kam. Auch Woodstock-Veteran und Folksänger Richie Havens hat seinen Auftritt …, zu hören mit einer beeindruckend funkigen House-Version seines Odyssey-Klassiker.”

Neben Armand Van Helden und Ghostface Killah, stehen dann auch noch DJ Mujava aus Südafrika und Syclops (aka Maurice Fulton) aus Großbritannien auf der Playlist.

Im Pressetext steht: “Was zählt, ist der Flow, der die Grenzen zwischen Genres und Zeitaltern hinfortreißt.” - Spannend!

Wir haben zu warten bis zum 17. Oktober.

Tracklist:

1. The Undisputed Truth „Earthquake Shake”

2. Ghostface Killah „Daytona 500″

3. Junkyard Band „The Word”

4. The Bar-Kays „Holy Ghost”

5. Vaughan Mason & Crew „Bounce, Rock, Skate, Roll”

6. Northend „Tee’s Happy”

7. Don Armando´s Second Avenue Rumba Band „I’m An Indian Too”

8. Martin Circus „Disco Circus”

9. Arcade Lover „Fantasy Lines”

10. Thomas Bangalter „Club Soda”

11. Kiloo & Phonique „The Passion” (Phonique Mix Down)

12. Armand Van Helden „Flowerz”

13. Cajmere feat. Dajae „Say U Will”

14. Syclops „Where’s Jason’s K”

15. DJ Mujava „Township Funk”

16. Donk Boys „Cpstyre”

17. Dances With White Girls „Everybody’s Got To Make ALiving”

18. Alter Ego „Why Not?!”

19. Paul Johnson „Get Get Down (Extended Mix)”

20. Kid Crème „Austin’s Groove”

21. Richie Havens „Going Back To My Roots”

22. Galaxy 2 Galaxy „Afro Arps And Minimoogs (S2)”

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I’m Not A Gun: Tejada und Nishimoto veröffentlichen ihr viertes Jazz-Album

Category: Music

Der eine zählt zu den international etabliertesten Techno-House-Produzenten mit Veröffentlichungen auf Playhouse, Pokerflat, 7th City, Plug Research oder auf seinem eigenen Label Palette Recordings, um nur einen klitzekleinen Eindruck zu vermitteln. Der andere kommt aus derselben Stadt wie der eine; er hat sein klassisches Gitarrenspiel unter anderen bei Scott Tennant erlernt, den Jazz mit Joe Diorio sowie David Oaks entdeckt, auch Phil Upchruch war einer seiner vielen renommierten Mentoren. - Die Rede ist hier von John Tejada und Takeshi Nishimoto, die einander 1998 in Los Angeles begegneten, zu musizieren begannen und schliesslich das Duo I’m Not A Gun ins Leben riefen.

Bereits drei Alben haben die beiden Ausnahmekünstler auf dem Berliner Label City Centre Offices zu verzeichnen. Nun folgt am 13. Oktober ein neues, das vierte Album mit dem Titel “Mirror“. Dieses Mal soll das neue Werk auf Tejadas Label Palette erscheinen und somit wird die Musik von I’m Not A Gun zum ersten Mal (tatsächlich) in die Heimat geholt - und zwar in die (ewige) Stadt der Engel an der Westküste der Vereinigten Staaten.

Die Musik vereint Nishimotos Spiel auf sowohl akkustischer wie auch elektrischer siebensaitiger Gitarre mit Tejadas Schlagzeug, das sowohl eingespielt wie auch synthetisch programmiert ist. Das Resultat begibt sich in die Welt des Jazz Fusion Sounds - atmosphärisch gediegen, musikalisch harmonisch und präzise.

John Tejada, wie ihn möglicherweise und nach wie vor nur wenige kennen, beweist einmal mehr (und nicht erst seit neustem) sein eigentliches Wesen; jenes eines tief verwurzelten Musikers.

Wann die beiden live in unserer Nähe auftreten werden, kann ich noch nicht kundgeben. Nur, dass Takeshi Nishimoto am 3. Dezember im Berliner Berghain zu sehen sein wird.

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Electronic Beats Festival Prag

Category: Events / Music

Electronic Beats kommt zurück nach Prag und hat wieder einmal einen ganzen Satz Top-Acts im Gepäck. Róisín Murphy, ehemals Sängerin des britischen Duos Moloko, wird als Headliner eine ihrer eindrucksvollen Live-Performances zeigen.

Desweiteren stehen folgende Acts auf dem Programm:
 
Hercules & Love Affair (im Bild)
Red Snapper
Mr. Oizo
The Orb
und die local heroes Cartonnage.
 
Dies ist bereits das zweite Electronic Beats Festival in Prag in diesem Jahr nach einem ausverkauften Festival-Highlight im Februar. Tickets sind ab sofort bis Ende September zum Preis von 350 Tschechien Kronen (18 Euro)  erhältich: www.ticketpro.cz.
    

Electronic Beats Festival
National Gallery
14. November 2008

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Trackback: Electronic Beats Festival reißt Wien mit! - electronicbeats blog

[...] auf Go-TV Österreich zu sehen sein. Und wer live beim Electronic Beats Festival sein will, hat am 14. November in Prag die Gelegenheit [...]

Gartenmoebel

Super Post, macht immer Spass hier mitzulesen :)

Roul Tip

Krass! Hätte ich garnicht gedacht…

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Soulwax Doku: Part Of The Weekend Never Dies

Category: Music

“Part Of The Weekend Never Dies” ist eine Dokumentation, die das ganze musikalische Spektrum der Brüder David und Stephen Dewaele aus Ghent umfasst. Aufgenommen während der letzten drei Jahre, zeigt es die beiden Belgier - besser bekannt als Soulwax, 2 Many DJ’s oder Veranstalter der Radio Soulwax-Reihe - beim Programmieren und Plattendrehen, bei Live-Auftritten als Band, die rocken, chillen und die Tanzflächen zum Glühenbringen kann.

Das Material der 69-minütigen Dokumentation wie der 54 Konzert-Minuten „Nite Versions Live at Fabric” des jungen englischen Film-Regisseurs Saam Farahmand in Co-Produktion mit Soulwax stammt aus sagenhaften 120 Shows. Aufgenommen wurde es von einer einzigen Kamera überall in Europa, in Japan, den USA, Lateinamerika oder Australien.  Der erste Film “Part Of The Weekend Never Dies” bietet Einblicke in ein Tourleben mit all seinen Exzessen, seinem Zynismus, den Lächerlichkeiten, viel Spaß und Humor, aber auch Widersprüchen, Illusionen und Erschöpfungszuständen. Dazu addieren sich Live Footage von 2ManyDJ’s und Soulwax Nite Versions plus Hintergründiges und Interviews mit James Murphy, Nancy Whang, Erol Alkan, Tiga, Justice, Busy P, So-Me, Peaches, Kitsuné & Klaxons.

- Ich habe mich ohnehin vor einiger Zeit gefragt, was eigentlich aus den Gebrüdern Dewaele geworden ist. Meine Frage erübrigt sich nun eindeutig. Sie waren ja nie weg, nur viel beschäftigt und unterwegs. Wir dürfen endlich hinter die Kulissen schauen und ausserdem sehen, was wir nicht miterleben konnten (aus welchen Gründen auch immer).

Eine Vorschau in den Wahnsinn gibt es hier.

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The Mole - As High As The Sky (Wagon Repair/Word And Sound)

Category: Reviews

Nach einigen viel beachteten Tracks wie „In My Song“ und aktuell „Baby, You’re The One“ wagt sich Colin de la Plante an sein erstes Album, selbstredend für seine Homebase Wagon Repair. Dort ist der Kanadier für seine ganz eigene Interpretation von House bekannt, gehört er doch zu den Wenigen, die es schaffen Disco-Edits und Minimal unter einen Hut zu bringen und daraus mitreißende House-Tracks zu produzieren.

Es scheint, als würde The Mole seine Edit-Vorliebe demnächst auf einem 7-Inch-Label mit dem Arbeitstitel „Sticky Fingers“ verlagern. Dennoch finden sich auch auf As High As The Sky schmutzige, discoide Cut-Up-Tracks wie „Hey Girl (I Feel So Good)“ und „Knock Twice“, neben eindeutig technoideren Stücken wie „Alice, You Need Him“, dem kühlen „Like The Way“ und dem bereits erwähnten „Baby, You’re The One“. Ein perkussives Monster, an dem auch Jeff Mills seine Freude hätte. In „Ain’t The Way It’s Supposed To Be“ arbeitet The Mole zunächst angezogener Handbremse bis eine verzerrte Bassline letztlich dann doch für den nötigen Schub sorgt. Mein Favorit, neben den beiden Beatdown-Stücken, die das Album umrahmen; wobei insbesondere das verträumte „When It Tastes So Good You Deserve It“ herausragt. Sehr nette, aber nicht unwesentliche Kleinigkeit: Die Stücke sind miteinander verzahnt, meist sind es kurze oder sphärische Übergänge, die Tracks miteinander verbinden. Schönes Album.

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Pop Portrait 2: Tocotronic

Category: Music

Nach Jan Delay, legen nun Tocotronic ihre musikalischen Lieblinge auf den Tisch, und zwar in der Reihe Pop Portrait auf PIAS:

“Ein prächtiger, wunderbar heterogener Strauß, in dem sich Rosen und Disteln nebeneinander verstecken und man beim besten Willen nicht sagen kann was da schöner und herzerfrischender sticht. Und genau das ist ja auch das Prinzip der Band, diese unbedingte Heterogenität, die sich zu einem größeren gemeinsamen Ganzen ballt.

Wer Arne Zanks toll elektronisches Soloalbum “Love & Hate From A to Z” kennt, wundert sich kein bisschen, dass der Tocotronic-Schlagzeuger unter anderem auch “Leaf House” von Animal Collective für Pop Portrait ausgewählt hat: An den Beach Boys geschulter Pop-Gesang undeine radikale Cut-and-Paste-Ästhetik tanzen hier gemeinsam durch die Nacht als wär’s ein Film von David Lynch.”

Pop Portrait 2, zusammengestellt von Tocotronic, in einem schönen Comicstrip-artigen Cover in Frank Miller Manier (ohne allerdings Unterwelt-Ästhtetik zu suggerieren), erscheint am 3. Oktober.

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